Karl Nierendorf

(1889–1947)
Tysk kunsthandler. Drev Graphische kabinett fra 1923 etter J.B. Neumann.

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    Brev fra Karl Nierendorf til Edvard Munch

    I det digitale arkivet finnes det 2 brev fra denne avsenderen. – Hvis lenkene nedenfor er aktive, er brevene publisert.

    Munchmuseet, MM K 3595.   Brev. Datert 22.07.1926. 
    «Zu meinem grossen Bedauern hörte ich, dass Sie in meiner Ab- wesenheit unsere Galerie besuchten. Ich würde mich sehr ge- freut haben, wenn ich Sie bei dieser Gelegenheit hätte spre- chen können, da es seit \l/angem mein Wunsch ist, Arbeiten von Ihnen hier in Berlin auszustellen. Unsere Galerie ist hervor- gegangen aus dem früheren Graphischen Kabinett J.B. Neumann. Herr Neumann hat ja schon vor vielen Jahren eine graphische Ausstellung von Ihnen veranstaltet, die meines Wissens sogar die erste in Berlin war. Ich selbst betone in meinen Veröf- fentlichungen immer wieder, dass nach dem Abflauen des fran- zösischen Impressionismus die nordische und die deutsche Kunst von grösster Bedeutung sind. Ich besitze selbst eine Anzahl graphische\r/ Blätter von Ihnen und wäre sehr glücklich, wenn Sie mir Ihre Vertretung für Berlin übertragen würden. Unsere Räume sind wohl die schönsten, hellsten und modernsten in Berlin und die Oeffentlichkeit würde sicher für eine gros- se Munch-Ausstellung besonderes Interesse haben. Da Sie eine Anzahl Bilder jetzt in München und Dresden haben, könnte viel- leicht im Herbst eine umfangreiche Ausstellung bei uns veran- staltet werden.» 
    Munchmuseet, MM K 3596.   Brev. Datert 22.07.1928. 
    « seit ein paar Tagen bin ich bei dem Bildhauer Voll in Saarbrücken, von dem ich eine grosse Ausstellung vor einiger Zeit veranstaltet habe. Ich hörte in Mannheim, daß es vielleicht möglich sei, von Ihnen jetzt Arbeiten zu bekommen. Seit langem habe ich – wie ich Ihnen in Berlin sagte – den Wunsch einige Bilder von Ihnen zu erhalten & ich würde gerne alles tun, um sie zu erlangen, wenn es möglich ist. Inzwischen habe ich das Bild „Lebensalter” an das Wallraf-Richartz-Museum in Köln ver- kauft. Ich würde auch andere Werke von Ihnen an Museen & an Privatsammler verkaufen können, wenn die Preise etwa 8 –12000.– Mk (\Verkauf/) nicht überschreiten würden.» 

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