Ottilie Schiefler

(1899–1992)
Tysk. Datter til Gustav og Luise Schiefler. Portrettert av Munch (G111, G 125, G 268).

Relaterte personer

Brev fra Ottilie Schiefler til Edvard Munch

I det digitale arkivet finnes det 10 brev fra denne avsenderen. – Hvis lenkene nedenfor er aktive, er brevene publisert.

Munchmuseet, MM K 3240.   Brev. Datert 06.12.1921. 
«Sie waren damals so freundlich, mir aus Berlin einen Gruss zu meinem Geburtstag zu schicken, über den ich mich so sehr freute. Ich möchte nun heute die Gelegenheit wahrnehmen, Ihnen für die Karte vielmals zu danken und gleichzeitig nun Ihnen meine herzlichen Glückwünsche zu Ihrem Geburtstag auszusprechen.» 
Munchmuseet, MM K 3249.   Brev. Datert 09.12.1922. 
« Herrn Edvard Munch Skoien per Kristiania Norwegen» 
Munchmuseet, MM K 3264.   Brev. Datert 09.12.1924. 
«Nehmen Sie auch meine herzlichsten Wünsche zu Ihrem Geburtstag entgegen! Gleichzeitig mit diesen für Sie habe ich auch eine für mich, den ich schon lange hege, jedoch nie vorzutragen wagte: dürfte ich das Klischee der Vignette: „Sitzen des Mädchen am Stran de” (Kat.S.IV) für ein Exlibris verwen den? Ich habe das kleine Ding so gern und denke es mir im Buch schön!» 
Munchmuseet, MM K 3277.   Brev. Datert 07.12.1927. 
«Zu Ihrem Geburtstag – er ist doch am 12!? – möchte ich Ihnen dies Jahr doch wieder meine herzlichsten Grüsse senden & Ihnen für Ihr neues Lebens- jahr viel Schönes & recht viel Gutes wünschen.» 
Munchmuseet, MM K 3301.   Brev. Datert 10.12.1932. 
«Wir haben lange nicht direkt von einander ge\h/ört, und so nähert sich schon das Ende des Jahres und mit ihm Ihr sagen Ihnen dazu sehr herzlich gute hoffen\,/ dass Sie den Tag in leidli\ch/er Gesundheit g\b/egehen. Mit grossem Bedauern h\abe/n wi\r/ gehört, dass a\u/ch Sie mit den Augen zMu kramen haben und haben in einem Zeitungsartikel gelesen – von dem ich dahin gestellt lassen will, ob das darin richtig dargestellt ist, , dass Sie eine Geschichte dieser Erkrankung\,/ ihre Entstehung und Besserung in Bil- dern wiedergegeben hätten. Wenn das richtig ist, will ich daraus gern den Schluss ziehen\,/ dass es Ihnen gelungen ist. die mit diesem Gebrestenverbundenen Unpässlichkeiten und Sorgen schaffend von der Seele zu wälzen.» 
Munchmuseet, MM K 3313.   Brev. Datert 05.10.1935. 
«Für die vielen Beweise warmer und aufrichtiger Teilnahme danken wir von Herzen.» 
Munchmuseet, MM K 3319.   Brev. Datert 10.12.1937. 
«Ich möchte Mutters Zeilen noch gern ein paar Worte hin- zufügen in herzlichem Geden- ken an Sie für ein Gesundes gutes neues Lebensjahr. Wir haben uns so gefreut von Ihnen Gutes zu hören, besonders nach- dem wir grade kurz \vorher/ darüber sprachen, wie es Ihnen wohl gehen möge.» 
Munchmuseet, MM K 3323.   Brev. Datert 16.07.1940. 
« Herrn Edv. Munch \SkøienKragerø per Oslo Norwegen» 
Munchmuseet, MM K 3325.   Brev. Datert 06.12.1941. 
«Immer wenn Weihnachten nahe rückt, denken auch wir Ihres Geburtstages und sehen nach Nachricht aus, wie es Ihnen geht. Hoffentlich hat Ihnen das trübe Wetter keine Erkältung gebracht! So möchten Sie denn Ihren Geburtstag gut feiern können und er Ihnen der Anfang eines glücklichen Jahres sein. Ob Ihre Augen gesund sind und Ihnen das Arbeiten ermöglichen, ohne dem würden Sie wohl nicht zufrieden sein?» 
Munchmuseet, MM K 3326.   Brev. Datert 22.07.1942. 
«Heute muss ich Ihnen von einem unange- nehmen Zwischenfall berichten: meine Mutter liegt seit 4 Wochen im Krankenhaus, weil sie sich den Oberschenkelhals gebrochen hat. Es wurde hier nicht gleich festgestellt & wir dokterten erst 10 Tage herum bis sie dann doch ins Krankenhaus gebracht wurde. Es wurde eine Vernagelung gemacht, damit sie nicht so lange liegen braucht. Die Heilung in Gips dauert 3–4 Monate & hierbei soll sie 6–8 Wochen liegen; doch noch eine lange Zeit, die viel Geduld beansprucht. Die Operation dauerte sehr lange, verlief aber gut, nur war die Atmung etwas schwach, sodass Kohlensäureapparat be- nutzt wurde. Es war bis sie aus der Narkose aufwachte, eine sorgenvolle Zeit. Sie hat sich dann aber sehr schnell erholt & der Professor» 

Ottilie Schiefler er omtalt i følgende tekster

Munchmuseet, MM K 3070.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 19.04.1905. Se s. 2
«Meine Frau ist ganz trau- rig, dass Sie Ihre Absicht, von der kleinen Ottille eine Radierung zu machen, nicht ausgeführt haben; hoffentlich kommt es später dazu.»
Munchmuseet, MM K 3073.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 20.06.1905. Se s. 4
«Meine Frau lässt Sie herzlich grüssen und sendet Ihnen – in verschiedenen Umschlägen – eine Anzahl von Probeaufnah- men der kleinen Ottilie. Sie schrieben neulich, dass Sie dann vielleicht, in Anknüpfung an die Erinnerung, eine Radierung ma- chen könnten. Wir beiden würden uns sehr darüber freuen. Wir finden in dem Kinde der „Norwegischen Fa milie” eine Ähnlichkeit mit ihr. Wir bitten Sie, später die»
Munchmuseet, MM K 3076.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 11.11.1905. Se s. 4
«Frau Doré hat gestern zum ersten Mal die Chriemhild in Hebbels Chriemhilds Ra- che gespielt; es soll sehr schön gewesen sein. Auf die Radirung unserer kleinen Ottilie sind wir sehr neugierig.»
Munchmuseet, MM K 3080.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 08.01.1906. Se s. 3
«Meine Frau lässt Sie vielmals grüssen und Ihnen sagen, sie hätte sich gefreut, wie frisch ich von der Reise zurückgekommen wäre. Auf die , namentlich von der kleinen Ottilie, ist sie sehr ge-»
Munchmuseet, MM K 3081.   Brev fra Luise Schiefler. Datert 12.01.1906. Se s. 3
«Wir sind sehr glücklich über dieses Bild und Ihnen furchtbar dankbar. Ob Otti- lie auch wohl wird?! Sie sehen, Ihre Gabe macht mich unbe- scheiden, aber solch eine Leistung»
Munchmuseet, MM K 3084.   Brev fra Luise Schiefler. Datert 05.02.1906. Se s. 4
«Bei uns geht es sehr gut, nur wünschte ich meinem Mann etwas mehr Musse für seine Interessen. Recht sehr danke ich Ihnen noch für Ihren Brief und hoffe mit Ihnen, dass der kleine Engel noch wird. Jetzt wird Ott. mit ihrem zahnlosen Mund immer hexenhafter.»
Munchmuseet, MM K 3113.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 10.04.1907. Se s. 3
«Vorgestern kamen die Drucke der Radirung von der kleinen Ottilie. Ich finde die Abzüge, die der hiesige Drucker gemacht hat, etwas flau, und möchte wohl die Platte zu Sabo schicken.»
Munchmuseet, MM K 3161.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 31.01.1909. Se s. 3
«Ottilie darin, das ist gewiss mütterliche Eitelkeit, es zu sagen. Mein Mann will ihn mir für mein Zimmer ganz schmal und hoch rahmen lassen, so dass Ihre freundliche Wid- mung zu sehen bleibt.»
Munchmuseet, MM K 3220.   Brev fra Luise Schiefler. Datert 30.11.1913. Se s. 4
«Die kleine Ottilie wird ein großes Mädchen, sie ist größer als ich, hält sich leider schlecht, aber interessiert sich für „Feuerbälle” und wünscht sich glühend zu Weihnachten auch einen Ball mit Herren. Ich denke, das ist das beste Mittel, eine gute Haltung zu erzielen. Der Junge dient in Freiburg und schreibt wenig. Johanna ist für den Winter in Bremen und turnt, Liesel instrumentiert Bach. Weih- nachten sehen wir hoffentlich alle Kinder bei uns, am 27. wollen wir hinausgehen nach Mellingstedt für 10 Tage, das tut meinem Mann immer so gut die absolute Ruhe. Im übrigen geht es ihm und mir gut, und wir hoffen von Ihnen dasselbe.»
Munchmuseet, MM K 3230.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 07.07.1915. Se s. 1
«Ich habe bei Sabo in Berlin die Platte drucken lassen, die Sie vor etwa 8 Jahren von Ottilie gemacht haben und habe die Hälfte der abgedruckten Exemplare eingepackt und lasse sie Ihnen durch die Post zugehen. Ich habe \deshalb/ erst die Hälfte ge nommen, weil man immer nicht wissen kann, ob die Reise in diesen Zeiten gut geht. Ich bitte Sie nun um die Freundlichkeit, die Blätter zu zeichnen, und dann die eine Hälfte für Sich zurückzubehalten und die andere Hälfte mir»
Munchmuseet, MM K 3231.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 12.05.1916. Se s. 4
«Wir sind seit etwa zwei Mo naten wieder hier draußen und bestellen unseren Garten, der jetzt ganz köstlich ist. Meine Frau und Ottilie lassen Sie schön grüssen; eben ist letztere zu Rad aus Hamburg, wo sie Stunden gehabt hat, herausge- kommen.»
Munchmuseet, MM K 3235.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 04.01.1919. Se s. 2
«Unsere älteste Tochter ist mit ihrem Musikstudium fertig, 4. Jahre Jaques-Dalcroze, das bringen doch nur die Deutschen fertig diese Parteilosigkeit während des Krieges! Die zweite unterrichtet Mensendieck und ist sehr glücklich in ihrem Beruf. Die kleine Ottilie ist die allergrösseste geworden, sie hat uns, als sie von ihrer bayrischen Pension diesen Sommer zurückkehrte grosse Sorge gemacht, da sie an den Folgen einer nicht ausgeheilten Influenza recht elend war, jetzt aber gehts besser, und ich hoffe Gartenarbeit diesen Sommer werden den Rest wegwischen. Sie ist meine Stütze, eigentlich darf je eine moderne Mutter sich die nicht leisten, mir aber ists bei dem vielen Vorlesen für meinen Mann ein unentbehr- liches Etwas. Und schlank sind wir alle aber doch stark mitgenommen durch den Krieg. Wie eine Dame neulich sehr nett es \von mir/ ausdrückte, von vorne gesehen Museum \(Alter)/ von hinten (Jugend) \Lyceum/.»
Munchmuseet, MM K 3238.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 08.10.1920. Se s. 3
«Und nun nochmals vielen herzlichen Dank und Grüsse von meiner Frau und mir. Ottilie er warten wir bald von Holland zurück.»
Munchmuseet, MM K 3245.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 19.05.1922. Se s. 2
«
Mit herzlichen Grüssen, auch von meiner Frau und Ottilie»
Munchmuseet, MM K 3246.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 18.08.1922. Se s. 1
«Hier sind wir – wie wahrscheinlich auch Sie – gleich in aller- lei Arbeit, Nöte und Sorgen hineingekommen. Unseren Sohn fanden wir in Hamburg mit einer schweren Bronchitis und Asth- ma im Bett, konnten ihn aber, da es ein schöner warmer Tag war, mit nach hier herausnehmen, wo er sich in dreiwöchiger Pflege ganz gut erholt hat. Ottilie hatte sich bei der Doppelpflicht, hier zu walten und für G’s Pflege in Hamburg zu sorgen, auch übernommen und nun haben wir die beiden für kurze Zeit nach Helgoland geschickt, – mit 6000 Mk!, die hoffentlich für eine Woche ausreichen werden. Unser Zustand in Deutschland hat sich ja, seither, wieder ganz jämmerlich verschlechtert.»
Munchmuseet, MM K 3248.   Brev fra Gustav Schiefler. Ikke datert. Se s. 2
«
Herzliche Grüsse von meiner Frau und Ottilie.»
Munchmuseet, MM K 3250.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 16.12.1922. Se s. 2
«Meine Frau und Ottilie lassen schön grüssen.»
Munchmuseet, MM K 3255.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 29.09.1923. Se s. 2
«
Meine Frau und Ottilie lassen Sie herzlich mit mir grüssen. In alter Freundschaft»
Munchmuseet, MM K 3257.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 21.12.1923. Se s. 1
«Es sind ja jetzt wunderliche Zustände bei uns. Wenn einer dem anderen helfen will, greift er zu sonst micht gewohnten Mitteln; so habe ich schon zwei mal Künstlern, die mir es wert schienen, dem einen ein Ex. Ihrer Radierung von mir, dem anderen eins Ihrer Radierung von Ottilie ge- schenkt, damit er sich durch Verkauf der Blätter Existenzmittel schaffte.»
Munchmuseet, MM K 3261.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 19.09.1924. Se s. 2
«Meine Frau und Ottilie sagen Ihnen herzlel\ic/he\n/ Gruss. Nun nochmals vielen Dank für die schönen Bl\ä/tter, an denen wir täglich grossen Genuss haben. Sie sind ein sehr gütiger Geber!»
Munchmuseet, MM K 3263.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 08.12.1924. Se s. 2
«Unsere Ottilie, der \dama/lige „kleine Engel”, hat uns Sorge gemacht. Sie hatte im Sommer viele starke Furunkeln und in Folge davon sehr an Gewicht abgenommen. Nun sollte sie durch eine Liegekur herausgepflegt werden. Statt dessen stellte sich ein Magengeschwür ein, und zw\a/ng sie zu einer sehr sorgfältigen und mässigen Diät. So ist sie nicht vorangekommen, aber wir hoffen doch, dass sie nun auf dem Wege der Besserung ist. Sie hat den grossen Wunsch, Sie möchten erlauben, dass sie die Vignette des sitzenden Mädchens im Katalog als Exlibris benutzen dürfe und will deshalb noch selbs\t/ an Sieschreiben.»
Munchmuseet, MM K 3265.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 21.05.1925. Se s. 2
«3. Gewiss sollen die Kopfleisten und Vignetten der früheren Auflage wie- der benutzt werden. Nur wäre es sehr schön, wenn Sie noch einige andere Vignetten dazu zeichneten, weil das Buch ja nun etwa den doppelten Umfang bekommt. Die Klischées der alten Vignetten sind bei mir und von nieman\d/ weiter benutzt, abgesehen davon dass Sie Ottilie erlaubt haben, sich von dem einen ein Exlibris machen zu lassen.»
Munchmuseet, MM K 3268.   Brev fra Gustav Schiefler. Datert 04.08.1925. Se s. 2
«Unsere Ottilie ist nach 6-wöchentlicher Kur aus dem Krankenhause vom Arzt als gesund entlassen. Sie wird nächster Tage die langgeplante Reise irgendwohin in die bayerischen Berge antreten. Den an\d/- deren Kindern und Grosskindern geht es gleichfals\l/s gut. Dass unser Sohn sich verheiratet hat, schrieb ich Ihnen wohl schon.»
Munchmuseet, MM K 3306.   Brev fra Luise Schiefler. Datert 26.07.[????]. Se s. 2
«noch ein, und ich muss daneben stehen und kann nicht helfen – der Arzt sagt, nichts zu machen. Zu solchen Zeiten ist dann die Sprache ganz weg, manch- mal verstehe ich ihn, aber er spricht auch nicht viel, ist nur ruhig, wenn ich neben ihm sitze und seine Hand halte. Auch mit seinen Freunden kann er sich nicht verständigen und hat daher wenig davon, wenn Besuch kommt. Jetzt haben wir Johanna mit den Kindern hier, sie wird abgelöst von Ottilie, die bis Ende August bleibt, dann sind die Hamburger Kinder von ihrer Erholung zurück und kommen öfters mal heraus. So ungünstig dies unentwegt schöne Wetter für die Ernte»
Munchmuseet, MM K 3307.   Brev fra Gustav Schiefler, Luise Schiefler. Datert 09.11.1934. Se s. 2
«sieht wohl aus, fast jugendlich. Nun kommt er wenig heraus, da er ja gar nicht mehr geht.– Ihr Gedenken hat ihn sehr er- freut und die schönen Blätter stehen im Zimmer und erwecken viele Gedanken. Erstmal Ihr Porträt, das können Sie doch nicht sein oder macht der Bart Sie für uns so ganz anders? Das kleine Mädchen erinnert mich an Ottilie als Kind. Ganz wunderschön in Farbe und Aufbau ist das grosse Aquarell. Wieviel sehe ich darin: stolze blühende Jugend und ein Geschick, was sie kommen fühlt unwei- gerlich, und die andere so ergreifend in ihrer Entsagung. Ich habe es auf meinem Tisch stehen und sitze oft davor. Menschenschicksale, sie rollen»
Munchmuseet, MM K 3310.   Brev fra Luise Schiefler. Datert 11.02.1935. Se s. 2
«Wir drei – Ottilie ist zum Wochenend immer»
Munchmuseet, MM K 3314.   Brev fra Luise Schiefler. Datert 08.12.[????]. Se s. 1
«Ottilie und ich haben uns unser Leben hier still aber doch ganz»
Munchmuseet, MM K 3316.   Brev fra Luise Schiefler. Datert 16.09.1937. Se s. 1
«vor einigen Tagen telefonierte Herr Hudtwal- cker an und überbrachte Ihre Grüsse. Das hat mich sehr erfreut, dass Sie an mich dachten, und so möchte ich Ihnen dafür herzlich danken und von uns berichten. Gustav und mich sprechen noch manchmal von Ihrem schönen Lande, Besonders Bergen hat es uns angetan, und ich möchte es wohl noch einmal wie- dersehen. Aber ich bin jetzt in dem Alter, dass man vieles möchte und schliesslich doch sich am besten zu Hause aufgehoben fühlt, obwohl jetzt oftmals Einsamkeitsge- fühle mich packen. Es war nach allem Leiden, was mein Mann durchzumachen hatte, ein Danken für seine Erlösung und dann kam monatelang die Sorge um Ottilie, ob sie wohl ja den Sturz verwinden würde. Das ist nun fast überwunden, und wir beide leben hier ganz behaglich züsammen, haben viel Besuch von meinen Kindern und En- keln. Sie alle haben zu kämpfen aber kom- men durch, und so kommt eine neue Genera- tion hoch, die älteste Enkelin ist 16, dann 15, 14 Jahre und daran schliessen sich die 6 Jungen im Alter von 13–8 Jahren. So spielen»
Munchmuseet, MM K 3320.   Brev fra Luise Schiefler. Datert 06.05.1938. Se s. 2
«
Ottilie, die mit mir lebt, lässt Sie herzlich grüssen»
Munchmuseet, MM K 3322.   Brev fra Luise Schiefler. Datert 04.12.1939. Se s. 1
«Ich lebe still und friedlich in unserm selbstgeschaffenen Garten, habe viel daraus geerntet und mit einer tüchtigen Hilfe verarbeitet. Dann habe ich noch den alten Diener für die Aussen-Arbeit, und wir 3 alten – wir sind zusammen just 200 Jahre – freuen uns immer, wenn Ottilie frisch und fröhlich von ihrer Arbeit heim- kommt und von dem Leben da draussen in der Welt erzählt.»
Munchmuseet, MM K 3324.   Brev fra Luise Schiefler. Datert 07.03.1941. Se s. 3
«Ich lebe auch still für mich, Ottilie wohnt bei mir und giebt in der Nachbarschaft Gym- nastikstunden. Sie hat sich nicht»
Munchmuseet, MM K 3328.   Brev fra Luise Schiefler. Datert 03.12.1943. Se s. 1
«Auch von mir, Ottilie, die herzlichsten Grüsse & Wünsche für ein gesundes Gutes neues Lebensjahr!»
Munchmuseet, MM K 4768.   Brev fra Karen Bjølstad. Datert 09.03.[????]. Se s. 4
«– Stakkels Tydskeren Wii\k/g, – det er nok haabløst for ham, og han har et saa altfor saart Gemyt før. S … \andal/ er noksaa opstyltret!»