Kunstsalon Bruno & Paul Cassirer, Kunstsalon Paul Cassirer (fra 1901)

Kunsthandel. Berlin, Tyskland

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Brev fra Kunstsalon Bruno & Paul Cassirer, Kunstsalon Paul Cassirer (fra 1901) til Edvard Munch

I det digitale arkivet finnes det 29 brev fra denne avsenderen. – Hvis lenkene nedenfor er aktive, er brevene publisert.

Munchmuseet, MM K 2089.   Brev. Datert 21.02.1919 . «Aus meinen Büchern geht hervor, dass ich Ihnen am 1. Januar den Betrag von Mk. 7 189.15 für den Verkauf von Radierungen schulde. Wollen Sie mich freun- dlichst wissen lassen, ob ich diesen Betrag weiter bei mir Ihnen offen halten soll, ob Sie wünschen, dass ich ihn an eine hiesige Bank einzahle oder ob Sie die Ueberweisung nach Norwegen vorzi- ehen.» 
Munchmuseet, MM K 2092.   Brev. Datert 05.03.1914 . «Ich muss noch einmal auf die Radierung „Bildnis der Tochter des Herrn Cassirer” zurückkommen, von der ich 40 Drucke durch Herrn Dr. Glaser erhielt. Bei nochmaliger Durch- sicht unserer Korrespondenz über diese Radierung sehe ich, dass wir uns über diese Platte auf einer anderen Basis geeinigt ha- ben, als der von Ihnen jetzt vorgeschlagenen.» 
Munchmuseet, MM K 3484.   Brev. Datert 17.12.1901 . «Ich werde mir erlauben Sie Sonntag vormittags 11 Uhr aufzusuchen.» 
Munchmuseet, MM K 3485.   Brev. Datert 27.01.1902 . «Es sind von Norwegen 2 Kisten für Sie bei mir angekamnen; ‹Fracht› mit M 82,50 habe ich für Sie voraus- lagt, wollen Sie bitte über die Kisten Ihre Verfügung treffen.» 
Munchmuseet, MM K 3486.   Brev. Datert 27.03.1903 . «Bankdokument. Bankremisse. Kreditering av konto.» 
Munchmuseet, MM K 3487.   Brev. Datert 23.01.1909 . «Ich schicke Ihnen anbei 200 Mark und erlaube mir, Ihnen unter Beifügung des Rückportos 20 Exemplare Ihrer Radierung zu übersenden mit der Bitte, diese Exemplare zu signieren.» 
Munchmuseet, MM K 3488.   Brev. Datert 08.11.1910 . «Ich bestätige Ihnen dankend Ihr heutiges Telegramm, in dem Sie sich mit dem Verkauf des Bildes „Badende Männer” für M 1000.– einverstanden erklären. Ich werde Ihnen demnach den Betrag für die „Krankenschwester” mit M. 1200.–– und für die „Badenden Männer” 〃 1000.–– M. 2200.–– ./. 10 % 220.–– M. 1980.–– in den nächsten Tagen an Ihre Adresse übersenden.» 
Munchmuseet, MM K 3489.   Brev. Datert 14.09.1910 . «Ich habe Ihnen das fragliche Bild am Sonnabend per Post zugesandt. Ich danke Ihnen für Ihr freundliches Ent- gegenkommen, dass Sie so liebenswürdig sein wollen, das Bild nach besten Kräften zu restaurieren. Selbstverständlich weiss ich, dass Sie keine Garantie übernehmen können, doch bin ich überzeugt, dass es Ihnen nicht schwer fallen wird, dem Bilde wieder seine alte Schönheit zu geben.» 
Munchmuseet, MM K 3490.   Brev. Datert 19.09.1910 . «Die Ausstellung der Secession wird – wie Ihnen bekannt sein dürfte – in acht Tagen geschlossen, ohne dass es uns gelungen ist, eines Ihrer beiden Bilder, die Sie uns freundlichst überlassen haben, zu verkaufen. Nun ist mir in letzter Stunde noch ein Angebot gemacht worden, das ich Ihnen nie überschreiben würde, wenn es eben nicht in den letzten Tagen abgegeben worden wäre. Es entspricht Ihrer Forderung keinesfalls und ich würde – wie gesagt – es Ihnen nicht über- schreiben, doch ist der Reflektant ein Mann, der wohl sehr grosses Interesse für Ihre Kunst hat, dessen Mittel aber sehr beschränkt sind, und er hat mich daher gebeten, Sie zu fragen, ob Sie bereit wären, das Bild \„Krankenpflegerinnen”/ für M. 600.– zu verkaufen. Ich tue es in diesem Falle, weil ich weiss, dass der Käufer nicht in der Lage ist, einen grösseren Betrag zu zahlen; ich würde es sonst zurückgewiesen haben, Ihnen das Gebot, das in einem so argen Missverhältnis zu dem angesetzten Preise steht, zu überschreiben.» 
Munchmuseet, MM K 3491.   Brev. Datert 21.09.1911 . «Herr Kollmann hat mir die Photographien Ihrer Universitätsbilder übergeben. Ich habe sie dann dem Vorstand der Secession unterbreitet, weil ich es für das richtigste hielt, die grossen Bilder in der Secession auszustellen und weil die Secession Anfang November eine Ausstellung zeichnende Künstler eröffnet, in die Ihre Bilder \nicht nur/ sehr gut hineinpassen würden.\, sondern der sie eine ganz besonderen Anziehung verleihen würden./» 
Munchmuseet, MM K 3492.   Brev. Datert 31.01.1912 . «Es ist hier bei Versendung der Pakete ein Versehen passiert sodaß Sie im ersten Paket, daß Sie erhalten nicht Ihre Radierung finden sondern 40 Vorzugsdrucke einer Original Radierung von Hans Meid die für Seemann Leipzig bestimmt waren. Ihre Drucke gehen nun morgen Donnerstag, d. 1. Februar an Ihre werte Adresse ab. Wir bitten» 
Munchmuseet, MM K 3493.   Brev. Datert 22.02.1912 . «Ist es absolut unmöglich, die Kollektion Ihrer Werke, die augenblicklich in München ausgestellt ist, zu be- kommen? Bitte überlegen Sie doch einmal, ob Sie es nicht mög- lich machen können, dass die Kollektion von München aus an mich geht. Sie wissen doch, dass ich von je her das grösste Inte- resse für Ihre Arbeiten gehabt habe.» 
Munchmuseet, MM K 3494.   Brev. Datert 09.12.1912 . «Sie haben wohl schon durch Herrn Kollmann gehört, dass Ihre Ausstellung in unserem grossen Saal sehr schön geworden ist und allgemein sehr gut gefällt. Es ist sehr schade, dass wir nicht mehr Gemälde bekommen konnten. Doch habe ich für zwei Bilder schon Inter- essenten, die die äussersten Preise wissen möchten. Wir werden Ihnen heute noch Genaueres darüber schreiben.» 
Munchmuseet, MM K 3495.   Brev. Datert 17.05.1913 . «warum haben Sie mich nicht aufgesucht, als Sie hier waren? Ich bin sehr traurig darüber, dass Sie mich jetzt so vernachlässigen und augenscheinlich nichts mehr von mir wis- sen wollen, wo Sie so berühmt geworden sind.» 
Munchmuseet, MM K 3496.   Brev. Datert 06.08.1919 . «Dann eine weitere, beinahe noch kühnere Bitte. Wollen Sie mir nicht Ihre neuen Radierungen anver- trauen? Oder wollen Sie nicht gar einmal ein Blatt für mich radieren oder eine Lithographie für meinen Verlag schaffen?» 
Munchmuseet, MM K 3497.   Brev. Datert 13.10.1919 . «Herzlichen Dank für Ihren Brief! Ich habe sofort Schritte beim Auswartigen Amt getan, um mich zu informieren, ob Ihre Aus- stellung möglich ist.» 
Munchmuseet, MM K 3498.   Brev. Datert 13.12.1919 . «Wenn Sie kommen würden und selbst Ihre Ausstel- lung hängen, so wäre uns das die allergrösste Freude. Es ist nicht so schlimm, dass Sie hier nicht leben könnten, und viel- leicht haben Sie ein Interesse daran, Berlin, das Sie so gut kennen, und das jetzt so verändert ist, wiederzusehen.» 
Munchmuseet, MM K 3499.   Brev. Datert 03.01.1920 . «Nun bin ich schon seit über einem Monat wieder hier und habe noch keine einzige Zeile von Ihnen bekommen, obwohl ich Ihnen telegraphierte, schrieb etc.» 
Munchmuseet, MM K 3500.   Brev. Datert 15.03.1921 . «Ich bestätige mit verbindlichem Dank den Erhalt Ihrer Telegramme sowie Ihres Schreibens vom 12. ds. Mts. mit der Bilderliste.» 
Munchmuseet, MM K 3501.   Brev. Datert 04.04.1921 . «Ausstellung gestern eroeffnet ganz ausser ordentlich starker Eindreuck wir sind aber in Grosser Verlegenheit weil wir lange nicht genug graphiert haben ich bitte Sie sehr womoeglich selbst hierin zu kommen ihre Fraunde erwarten Sie mit ungeduld und von jedim aus gestellten blatt mindestens fuenf exemplare mitzubringen falls sie nich kommen worüber wir alle sehr unglettcklich waren schicken Sie uns doch die blaetter aber ich glaube Sie werden eine grosse fraude haben wenn Sie sehen wie ihre bilder hier aussehen soll ich ihnen kritiken schicken oder soll ich warten bis Sie hierher kommen» 
Munchmuseet, MM K 3502.   Brev. Datert 12.04.1921 . «Sehr froh bin ich, dass Sie mit dem Aussuchen beziehungsweise dem Drucken der bestellten Graphik beschäf- tigt sind und darf wohl annehmen, dass Sie sie inzwischen bereits abgeschickt haben, soweit Sie sie mir nicht mitbringen.» 
Munchmuseet, MM K 3503.   Brev. Datert 01.11.1921 . «befindlichen Bilder und Graphiken nach der Schweiz ge- schickt werden sollen.» 
Munchmuseet, MM K 3504.   Brev. Datert 01.12.1921 . «wieder hier habe, d. h. in ca 2 – 3 Wochen. – Ausdder beiliegen- den Aufstellung ersehen Sie, dass ich Ihnen für Graphik 10 775.– Kroner schuldete, die anderen Beträge entstehen durch Verkäufe der 3 Bil- der. Den Rabatt für das Bild, das München gekauft hat, habe ich, wie Sie sehen werden, extra verrechnet. Nach dieser Aufstellung haben Sie also etwas mehr als ca. 1000.– Kronen mehr erhalten, als ich Ihnen auf Grund der Aufstellung schuldete. Ich füge ferner noch einen Check auf Norwegen in Höhe von 650 Kronen bei. – Dieser Betrag ist dann eine Anzahlung auf die oben erwähnten ca. 40 Blätter, für die ich selbst die Zahlung noch nicht erhalten habe. – Ich hoffe, dass Ihnen nun die Geldverhältnisse ganz klar sind.» 
Munchmuseet, MM K 3505.   Brev. Datert 27.11.1926 . «eben hatten wir den Besuch von Herrn Gutbier, der uns von seiner Unterredung mit Ihnen erzählt hat. Zu unserem aller- grössten Bedauern hören wir, dass seine Bemühungen, die Ausstel- lung auch für uns zu gewinnen, vorläufig ohne Erfolg geblieben sind. Ich wollte selbst seinerzeit von Mannheim nach Zürich fahren, um Sie erneut um die Ueberlassung der Ausstellung zu bitten, aber da, Herr Gutbier ohnedies hinfuhr, hatten wir ihn gebeten, die Ver- handlungen auch für uns zu übernehmen.» 
Munchmuseet, MM K 5161.   Brev. Datert 31.10.1921 . «Bankdokument. Bankremisse. Kreditering av konto.» 
Munchmuseet, MM K 5162.   Brev. Datert 26.09.1921 . «Bankdokument. Bankremisse. Kreditering av konto.» 
Munchmuseet, MM K 5163.   Brev. Datert 26.10.1921 . «Bankdokument. Bankremisse. Kreditering av konto.» 
Munchmuseet, MM K 5164.   Brev. Datert 19.09.1922 . «Bankdokument. Bankremisse. Kreditering av konto.» 
Munchmuseet, MM K 5165.   Brev. Datert 31.10.1921 . «Bankdokument. Bankremisse. Kreditering av konto.» 

Kunstsalon Bruno & Paul Cassirer, Kunstsalon Paul Cassirer (fra 1901) er omtalt følgende steder

Munchmuseet, MM K 1134.   Brev fra Jens Thiis.
«Men det er min plan at få ud en liden bog med mange og store illustrationer om dig og af dig – hos Cassierer. Vil du øieblikkelig svare mig på denne idé, så skal jeg skrive og foreslå det.      Kjender du nogen l oversætter som du ønsker? Eller skal jeg anta»
Munchmuseet, MM K 1209.   Brev fra Walfrid Wasteson.
«Paa gjennemreise til Paris har jeg idag været og seet Deres utstilling hos Cassierer, som tar sig udmerket ut.»
Munchmuseet, MM K 1386.   Brev fra Walfrid Wasteson, C. W. Blomqvist.
«Som jeg sist skrev til Dem afgik Billederne med Cock 14/10 under adresse Paul Cassirer Kunstsalon Berlin ingen gade var opgivet nu har De vel modtaget Billederne men dengang De skrev kunde heller intet være ankommet. De kan være overbevist om at så fort remisse kommer fra A skal opgjør blive Dem sendt jeg har ikke anledning til at legge ud noget nu og som De selv ved gick Udstillingen her den bagvendte vei.»
Munchmuseet, MM K 1721.   Brev fra Ernest Thiel.
«åt Cassirer att skicka taflorna direkt till mig omedelbart efter utställningens slut: jag är ytterst spänd på min Munch-vägg.»
Munchmuseet, MM K 2319.   Brev fra Curt Glaser.
«Ihrer Ausstellung bei Cassirer eine graphische Ausstellung im Museum veranstalten. Würden Sie mich da- bei mit einer Ansichtssendung un- terstützen, damit auch unbekannte Blätter dabei sind?»
Munchmuseet, MM K 2322.   Brev fra Curt Glaser.
«Nun hörte ich heut von Ihrem Telegramm an Cassirer. Die Sache steht doch so, daß ich nur darum die Ausstellung schon im Januar wollte, weil Herr Thiis erklärte, die wichtigsten Bilder müssten am 1. März für seine Londoner Ausstellung zur Verfügung stehen. Ursprünglich»
Munchmuseet, MM K 2323.   Brev fra Curt Glaser.
«Herzlichen Dank für Ihre Zeilen und ebenso für die Foto- grafien, die ich inzwischen er- halten habe. Ich hoffe manches davon für die norwegische Ausgabe des Buches verwenden zu können. Noch lieber wäre es mir natürlich gewesen, die Umarbeitung des letzten Kapitels in aller Ruhe während der hiesigen Ausstellung vornehmen zu können. Hoffentlich kommt sie zustande. Ich las Ihren Brief an Cassirer. Die Kosten»
Munchmuseet, MM K 2324.   Brev fra Curt Glaser.
«Ich las bei Cassirer Ihren Brief. Hoffentlich kommt nun die Aus- stellung trotz der bösen Valuta doch noch zustande. Es wäre sehr schade, wenn der Plan an der Geldfrage scheitern müßte. Wir freuen uns auch sehr schon auf Ihren Besuch.»
Munchmuseet, MM K 2409.   Brev fra Eberhard Grisebach.
«rufen, die ich vor Jahren bei Cassirer in Berlin sah und die auf mein Auge einen große Wirkung ausübte.»
Munchmuseet, MM K 2428.   Brev fra Eberhard Grisebach.
«stehe es gut, wenn Sie es behalten wollen. Vielleicht senden Sie mi … \r/ einmal ein anderes Bild, dass Sie ihr geben wollen und können. Bei Cassierer dringen Sie nur energisch darauf. Dr. Glaser will das Bild haben und der steckt mit Cassierer unter einer Decke. Die Kiste, in der das Bild sich befindet gehört mir, lassen Sie sich ruhig die Kiste senden, aber werden Sie energisch, man macht mit Kunsthändlern die schech- testen Erfahrungen.»
Munchmuseet, MM K 2512.   Brev fra Arthur Holitscher.
«Ich freue mich herzlich, Ihre Bilder nun bald bei Cassirer zu sehe und glaube bestimmt, daß diese Ausstellung für Sie ein grosser Triumph sein wird!»
Munchmuseet, MM K 2633.   Brev fra Albert Kollmann.
«Sie wollen von Manes Bild wieder nach Berlin schicken? Wo sollen die Bilder hier stehn? Boldt würde vielleicht kaufen, aber nicht bei Cassirer.»
Munchmuseet, MM K 2636.   Brev fra Albert Kollmann.
« Es ist den Dresdenern nicht an- genehm, dass ich anfrage. Arnold sagt, dass er alle Ihre Drucke nach auswärts geschickt hat. Er will bis Ende dieses Monats mit Ihnen abrechnen. Er sagt wegen der 20 M seien Sie im . Richter will nach Berlin fahren um bei Cassirer Ihre Ausstellung zu sehn will Sie sprechen um eine Munch Ausstellung hier zu machen Er hat zusamm Kommentaren 65 Drucke – 62 habe ich gesehn. Nur wenig Radierungen sind dabei. Ihre Preise hat er notiert. Verkauft hat er nichts. Dresden scheint nicht so günstig zu sein. Auf diese Weise kann es hier nicht weitergehn. Sie werden Richter energisch sagen müssen, dass er bald Ausstellung mache.»
Munchmuseet, MM K 2640.   Brev fra Albert Kollmann.
« Ich bin jetzt in Hamburg Hôtel Union – Amsinck Strasse. Will auch in Lübeck kurzen Besuch machen. Gestern habe ich Ihre Gemälde gesehn, welche meine Freunde haben Sie sind sehr schön gehängt und wirken ausgezeichnet Ein Jeder ist der Meinung, dass er den schönsten Munch hat. – Ich weiss noch nicht, wann ich nach Berlin zurückkehren werde. Ich glaube aber es wird in wenigen Tagen schon sein und dann werde ich Ihnen noch eine Karte schreiben damit ich Sie gleich treffen kann. Inzwischen wird bei Linde in Lübeck wohl Nachricht sein von Ihnen über Ihre Ausstellung bei Cassirer.»
Munchmuseet, MM K 2653.   Brev fra Albert Kollmann.
«Ich habe heute Dr Rathenau besucht. Er grüsst Sie bestens und findet, dass sein Bild bei Cassirer sehr schön wirkt. Er denkt daran, dass Sie vielleicht sein Portrait malen sollen, wenn es nicht zuviel Zeit gebraucht. Ich sage ihm, dass Sie es wohl schnell machen können und habe natürlich sehr dazu animiert. In seinem Salon ist schönes Licht und er sieht auf der weichen blass rothen Tapete brillant aus. \Sie können bei ihm malen./ – Sprechen Sie aber ja nicht vorher darüber. Das lieben die Menschen nicht und es wird auch sofort . Wann kommen Sie hierher? – Am Sonntag d. 15 Janr. soll ich wieder bei D. R. sein. Er fragte auch nach dem Preis – da sagte ich dass ich glaube 1200 M.»
Munchmuseet, MM K 2673.   Brev fra Albert Kollmann.
«Saal dazu geben Ich habe nun heute mit Herr Stoberan b/Cassirer gesprochen, der bittet Sie, an ihn Paul Cassirer zu schreiben, ob auch das Bild dazu gehört, welches im Winter in Sezession war – auch alle – auch einen Katalog mit Reproduction möchte Stoberan gern haben Er ist sehr eifrig bemüht, Munch Ausstellung in Berlin zu . Ein anderes Local wäre unmöglich zu finden für so gewaltige Kunst. Bei Cassirer kann ich für Sie u. Ihr Interesse gut ein bischen mitsprechen. Er und alle die Leute haben viel mehr Respect als früher. Es ist auch ein Amateur bei Cassirer der Munch Gemälde kaufen möchte. Ich werde mich sehr freuen, mehr von Ihnen zu hören u. bitte mir den Katalog zu schicken Alles was Sie hier besorgt zu haben wünschen werde ich mit Vergnügen übernehmen.»
Munchmuseet, MM K 2674.   Brev fra Albert Kollmann.
« Ich habe Ihnen am 20. geschrieben. Von den Secessions Leuten kam jetzt auch Einladung zu Ihnen. Auch Salon Cassirer will gerne die 9 Gemälde in Victoria Str. haben. Mir scheint, dass jetzt endlich»
Munchmuseet, MM K 2698.   Brev fra Albert Kollmann.
«Ich sehe, dass es richtig war, in dieser Zeit, wo noch in Cöln die Ausstellung, hier in Berlin Munch zu zeigen und zwar mit kleinem Stich an Cassirer Es wirkt ungeheuer –‚ ist auch schön Aber, lieber Herr Munch, ich bin sehr alt, werde nun auch kränklich u. schwach. Meine Kunstsamm Kommentarlung liegt seit vielen Jahren verpackt im Speicher. Das ist nicht gut für Gemälde! Ohne Licht keine Farbe, über langem Kalten Winter eisig starr bricht und blättert schliesslich Farbe. Besonders an dem grösseren Bild Dorfstrasse in Somm Kommentarernacht ist das zu sehn! Sie haben dieses Bild vor vielen Jahren mal aufgerollt und dann als Rolle wurde es wohl unglücklicherweise stark gepresst. Davon sind lange Streifen, wo die Farbe gebrochen ist u. abblättert. Die Portraits verlieren in ewiger Dunkelheit auch ihre Farbe! Nun stellen Sie sich vor, lieber»
Munchmuseet, MM K 2705.   Brev fra Albert Kollmann.
«Ich hoffe, dass es Ihrer Schwester jetzt besser geht! Sie sind wohl noch nicht zurückgekehrt nach Hvitsten? Vielleicht in Göteborg? Ich bitte recht sehr, mir ein bischen Nachricht zu geben! Alle Menschen fragen: was macht Munch – warum komm Kommentart er nicht nach Berlin? So bin ich sicher, dass Ausstellung im Januar bei Cassirer colossalen Succès haben wird!»
Munchmuseet, MM K 2706.   Brev fra Albert Kollmann.
«Das wird sehr schön wirken u grossen Succès haben. Es wird in Berlin jetzt überall Munch gesprochen u. jeden Tag komm Kommentaren mehrere Personen ins Kgl Kupfer- stich Kabinett um die Munch Graphik zu studieren. Nach der Berliner Ausstellung b/Cassirer im Januar machen Sie Schluss Ich bin jetzt oft bei Heilbut in Familie. Er wünschte imm Kommentarer so sehr, Madonn Kommentara (liebendes Weib) zu haben Ich gab ihm meinen schönen Druck u. er zahlte 90 M dafür (in Jena ist jetzt der Preis 200 M) Heilbut liess es sehr schön einrahmen u hängt am besten Platz über Sofa. Nun will er sehr gern noch die Radierung Kuss (bei Schiefler Katalog No 22 Seite 45 haben. Dafür ist jetzt der neue Preis 200 M. Aber Sie haben ihm einen freundl Brief geschrieben u wollen ihm einen Druck schenken. Also wenn Sie noch nicht expediert haben an Heilbut wäre es besser Sie schenken ihm Kuss. Wenn aber schon Madonn Kommentara abgeschickt, dann würde ich von Heilbut zurückk kaufenen was er von mir hat.»
Munchmuseet, MM K 2707.   Brev fra Albert Kollmann.
«Ich habe einen Käufer für Ihr grosses Bild „Arbeiter im Schnee” Es wäre später für öffentliche Galerie. In München schon bei Thann Kommentarhauser wollte man es. Jetzt hat der Reflectant sich an mich gewendet. Er sagt Thann Kommentarhauser forderte dafür 9000 Mark Diesen Preis würde er jetzt wohl zahlen. Es käme das Bild in sehr gute Hände und später sicher in Galerie. Wenn Sie verkaufen wollen schreiben Sie bald. Auch die „Melancholie” könn Kommentarte ich verkaufen für öffentl Galerie Wollen Sie, dann schreiben Sie bald Ihren Preis. Schreiben Sie auch nach Jena an Kunstverein, dass Ihre Gemälde abgeschickt werden an Cassirer.»
Munchmuseet, MM K 2709.   Brev fra Albert Kollmann.
«Das Bild kommt in aller beste Hände u. da keine Kinder sind – später sehr wahrscheinl in öffentl Galerie. Ich habe gestern Ausstellung bei Cassirer gehängt Es sind 7 Gemälde u 12 Graphik. Die Wirkung ist grossartig sehr sehr schön. Das Licht in Salon Cassirer jetzt famos für Munch Gemälde. Cassirer selbst ausserordentl erfreut, bewundert Ihre Gemälde. Heute Vorbesichtigung»
Munchmuseet, MM K 2710.   Brev fra Albert Kollmann.
« Ihre zufällige Ausstellung bei Cassirer wirkt ganz monumental Das grosse Gemälde an der Stirnwand des Salons in der Mitte ist von grosser Pracht u. giebt dem Ganzen schöne Weihe. Cassirer selbst ist ganz entzückt»
Munchmuseet, MM K 2711.   Brev fra Albert Kollmann.
«Ich kann sehr lange auch nicht mehr hierbleiben. Ich muss zu meine Verwandten fahren. Bitte antworten Sie bald auf meine Fragen. Heute Nachmittag gehe ich mit Moeller van den Bruck zu Cassirer.Dr. Glaser schreibt für „Kunst u Künstler”, Moeller für „Tag” über Munch.»
Munchmuseet, MM K 2713.   Brev fra Albert Kollmann.
«Ich sehe oft Heilbut u seine Frau. Die haben sich gefreut, dass Sie eine Radierung „Kuss” von Munch als Andenken haben sollten. Können Sie es nicht schicken lassen von Littauer? Heilbut fragte gestern. Ich werde nun nicht mehr in Berlin sein. Ich wünsche Ihnen fröhliches Weinachten (Jul) Werde Ihnen schreiben wo ich bleibe. Es wäre sehr schön, wenn ich Sie in Deutschland. treffen könnte. Sie wollten ein Portrait in Köln malen u. dann auch nach England. Herr Steinbart spricht nun davon, dass er nach Norwegen reisen will u. dort Gemälde kaufen. Es wäre wohl gut, wenn Sie öfter einige Gemälde nach Berlin schicken. Es ist hier nun grosses Interesse Bei Cassirer wirkt die kl Ausstellung sehr gut, das Grosse ganz monumental. Möller v.d. Bruck schreibt darüber in „TagGlaser in „Kunst u Künstler”. So giebt es Viel zu lesen. Prosit Neujahr!»
Munchmuseet, MM K 2717.   Brev fra Albert Kollmann.
«Munch-Kunst in Berlin u Deutschland, bedeutend gewachsen. Sie werden sehn, dass er mit Cassirer Alles zu Ihrer Zufriedenheit arrangiert. Heute habe ich per Post an Hr. Edvd Munch Moss i/ Norwegen 1 kl Kiste abgesandt, darin ist das Glasbild was ich für Sie gemacht habe Sie werden vielleicht einen kl Platz finden für ein kl. Andenken an den alten K. – Sie meinten über der Thür – das geht sehr gut. Es ist eine Landschaft mit Schweinen – die sollen Ihnen viel Glück bringen!»
Munchmuseet, MM K 2756.   Brev fra Max Linde.
«Freundlichen Dank für Ihre Zeilen! Kampf mit SecessionCassirer durch Machiavellis Strategie also glücklich beendet. Gratuliere!»
Munchmuseet, MM K 2757.   Brev fra Max Linde.
«Sagen Sie Cassirer, er soll meine Schrift auslegen, wenn Sie ausstellen. Cassirer soll dann Ihre Ausstellung nach Hamburg schaffen und dort ausstellen. Glaube, dass infolge meiner Schrift Interesse bedeutend ist; wird auch manches verkauft werden. Ich selbst komme am 17ten nach Berlin.»
Munchmuseet, MM K 2760.   Brev fra Max Linde.
«Lassen Sie \durch/ Cassirer noch möglichst alle anderen an die Wand gehefteten Radierungen rahmen! Dieselben präsen- tieren sich viel besser. Auch Blätter wie Madonna etc müssten gerahmt werden.»
Munchmuseet, MM K 2762.   Brev fra Max Linde.
«Beifolgend sende ich Ihnen die Kritik von Schiefler. Ich habe ihm eine Porträtradierung der Mappe dafür verehrt. Die Kritik ist bis- lang die beste. Die zünftigen Kritiker wollen natürlich einen unberufenen nicht hochkommen lassen. Dass Sie bislang nichts verkauft haben, liegt an Cassirer, der mir gleich sagte, Sie seien unerhört teuer. Hoffentlich verkaufen Sie noch in München. Allmählich muss es aber doch kommen. Zu weit würde ich mit den Preisen nicht heruntergehen. Doch könnten Sie vielleicht bei anstän- digem Gebot etwas entgegenkommen? Denn jedes Bild an der Wand ist eine Reklame für Sie.»
Munchmuseet, MM K 2765.   Brev fra Max Linde.
« Haben Sie von Cassirer Abrechnung erhalten? Ich vergass noch zu schreiben, dass Prof. H. mir riet, ich sollte doch für Sie ver- suchen, die in Rom in der Blanco-Nero Ausstellung verlorenen Radierungen wieder zu erlangen. Bitte geben Sie mir genaue Angabe, wieviel Radierungen, Lithographien & Holzschnitte es sind, so wie wann die Ausstellung war, an wen Sie die Sachen sandten und wie der Sekretär oder Director heisst. Ich schreibe jetzt an Kollman, dass er mir Adresse eines Römischen Rechtsanwalts mit- teilt. Bitte schreiben Sie auch den Wert der Sammlung. Gottheiner (Berlin, Unter den Linden 49) sendet an Herrn Klossowski direct ein Exemplar. Cassirer in Ham- burg will jetzt eine Gemäldeausstellung von Ihnen machen. Schade, dass Sie nicht alle Sachen zusammen in Paris haben!»
Munchmuseet, MM K 2766.   Brev fra Max Linde.
«Sogleich, als Ihr Brief kam, habe ich an meinen Bruder geschrieben und ihn gebeten, nachzuforschen, was der Grund sei, dass Cassirer Ihnen keine Ab- rechnung und Zahlung schickt. Ich wollte wissen, ob Intrige vorliegt oder Nachlässigkeit. Mein Bruder schreibt mir nun eben, dass allein die Schuld liegt an Cassirers unglaublicher Bummelei.»
Munchmuseet, MM K 2768.   Brev fra Max Linde.
«Dass Sie über Lübeck zurückkommen, freut mich sehr. Richten Sie sich so ein, dass Sie kurze Zeit hier bleiben können, um die Kinder noch einmal zu malen, etwa ähnlich so, wie die kleinen Mädchen, die Sie bei Cassirer in Berlin hatten. Ich glaube, dass Sie sich jetzt jedes Jahr einmal in Deutschland und einmal in Paris sehen lassen müssen. Das Publicum muss alljährlich etwas von Ihnen zu sehen gewohnt sein.»
Munchmuseet, MM K 2782.   Brev fra Max Linde.
«Ich reise jetzt nach Berlin, Wenn ich Sie heute Abend bei Bauer nicht treffe, bin ich morgen Freitag früh 10 ½ Uhr bei Cassirer. (Abends 10 Uhr habe ich Rosen- hagen nach Café Bauer bestellt) Sollten Sie Herrn Kollmann sehen, bitte benachrichtigen Sie ihn. Ich wohne Hôtel de Rome, (Linden)»
Munchmuseet, MM K 2783.   Brev fra Max Linde.
«Herr Landrichter Schiefler tele- grafierte eben wegen der Mappe. Bitte senden Sie das Exemplar, welches ich Ihnen zur Verfügung stellte, und zu welchem ich eine Kiste anfertigen liess, hin. Durch die Ausstellungen leiden die Mappen so, und man kann sie nachher schlecht verschenken. Wie geht es Ihnen. Schrieb heute an Kollmann. Ihre Ausstellung bei Cassirer hat man diesmal richtig totgeschwiegen.»
Munchmuseet, MM K 2791.   Brev fra Max Linde.
«Ihr vorschlag scheint mir annehmbar zu sein. Vor allen Dingen darf Ihre künftige Produktion nicht eingeschlossen sein. Sie müssen das Recht haben, frei zu pro- ducieren, ohne dass Cassirer auch auf diese Produktion ein Anrecht hat. Bitte senden Sie mir den neuen Vertrag noch einmal ein. Die Dauer würde ich auch auf ca 3 Jahre höchstens lauten lassen. Nehmen Sie ausdrücklich für sich das Recht in Anspruch künftig im Auftrage anderer graphische Sachen zu machen, welche nicht unter den Vertrag fallen, sodass es»
Munchmuseet, MM K 2795.   Brev fra Max Linde.
«Als ich Ihnen eben gerade schreiben wollte, dass gestern erste Sendung von Wien einging, erhielt ich Ihr Tele- gramm, das Sie wohl erhalten haben. Soll ich Ihnen davon senden und wieviel? Rest soll, wie mir Wiener Secession mitteilte in nächsten Tagen eingehen. Für Ihren Brief besten Dank! Wo befindet sich die Landschaft mit Brücke und decorativem Haus in der Ferne? Hatte neulich Besuch von Herrn, welcher gerne etwas von Ihnen kaufen wollte, jedoch vorläufig von Cassirers Sachen in Hamburg noch „entsetzt” war.»
Munchmuseet, MM K 2796.   Brev fra Max Linde.
«Es ist aber für Sie von grösstem Werte, in der Berliner Secession vertreten zu sein, weil zahlreiche Leute aus der Provinz dort Gelegenheit nehmen, sich über den Stand der Kunst zu informieren. Z. B. weiss ich aus Hamburg verschiedene Herren, welche sagen, dass S jetzt, nachdem Cassirer eingeht, ihnen jetzt nichts übrig bliebe, als nach Berlin zu reisen, um dort zu sehen und zu kaufen. Auch erzählte ich Ihnen, dass neulich ein Herr bei mir war, welcher sehr gerne etwas von Ihnen gesehen und gekauft hätte. Diesem sagte ich: „Warten Sie bis zur Berliner Secession; dort stellt Munch aus und dort können Sie Etwas sehen”. Ich finde auch, dass»
Munchmuseet, MM K 2928.   Brev fra Julius Meier-Graefe.
«Ich freue mich, von dir wieder etwas zu hören u. daß es dir wieder besser geht. Wir werden froh sein, wenn du nach Paris kommst. Ob du aber hier Arbeit findest, ist zweifelhaft. Du kennst ja die Pariser Verhältnisse. Wir haben von den Drucken nichts verkauft. Ich glaube, daß Berlin immer noch etwas besser für dich ist, vielleicht hast du mit deiner . bei Cassirer Glück, ich wünsche es dir herzlich. Laß dich von dem, was ich dir über Paris sage, nicht abhalten, auf einige Zeit wenigstens herzukommen, nur darfst du nicht auf Verdienst rechnen. Wir freuen uns sehr mit dir wieder mal zusammen zu sein, ich habe viel gearbeitet u Maus auch. Es geht mir aber trotzdem ganz leidlich.»
Munchmuseet, MM K 3049.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Dank für Ihre Liste, aber wir müssen die Preise für den Katalog dazu haben. Ich bitte Sie um um gehende Rücksendung. Wir kamen Sonnabend aus dem Theater im Café an, als Sie gerade fort waren. Dr. Linde, den wir trafen, erzhlte es uns; es war schade. Ihre Ausstellung bei Cassierer haben wir mit grossem Interesse gesehen.»
Munchmuseet, MM K 3077.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Cassirer hat hier jetzt eine Courbet- Ausstellung, Commeter Thoma und Kalckreuth. Wie merkwürdig ist es, wenn man diese Courbets ansieht und bedenkt, dass das einmal als etwas Um- stürzlerisches gegolten hat, so altmeister- lich fein-abgewogen und dunkel, wie es ist.»
Munchmuseet, MM K 3090.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Mit dem Katalog geht es f vorwärts, aber es ist unmöglich damit zu Cassirers Ausstellung fertig zu werden. Ich habe zu wenig Zeit, um viel daran zu arbeiten. Ich habe dienstlich»
Munchmuseet, MM K 3091.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Ich bin neugierig, ob Cassirer oder Commeter sich werden bereit finden lassen, das Buch zu verlegen. Wenn nicht, dann nehme ich es in Selbstverlag.»
Munchmuseet, MM K 3335.   Brev fra Hermann Schlittgen, Martha Schlittgen.
«Soeben traf Ihre liebenswürdige Sendung ein und hat bei uns grosse Freude hervorgerufen. Herzlichsten Dank dafür, die Sachen sind wunderschön! Sollten Sie bei Cassirer Auslagen für die beiden Drucke haben, so bitte ich um Rechnung, ich möchte nicht, dass Sie pecuniären Schaden haben.»
Munchmuseet, MM K 3623.   Brev fra Julius Elias.
«Nun, lieber Munch, eine kleine Bitte: Es ist Jhnen längst bekannt, dass ich im Propyläen-Verlag eine Kunstabteilung organisiert habe, unter grossen Schwierigkeiten und Arbeitsopfern, die Sie sich wohl denken können. Jetzt haben wir eine Weltkunstgeschichte in 16 starken Bänden ins Werk gesetzt. Der letzte Band behandelt die neueste Zeit. In diesem Band möchten wir die neuesten Reproduktionen Ihrer Bilder-Zeich- nungen und Graphiken bringen, deren Vorlagen Paul Cassirer liefern will. ./.»
Munchmuseet, MM K 3856.   Brev fra Wilhelm Suhr, Commeter'sche Kunsthandlung.
«Betreffs der Bilder, welche Sie in Berlin ausstellen wollen, bin ich selbstverständlich mit dem Ausstellen einverstanden. Die Firma Paul Cassirer, dort, hat sich bereits in dieser Angelegenheit an mich ge- wandt, jedoch will diese nur solche Bilder bringen, die seinerzeit nicht auf der grossen Ausstellung bei Schulte waren. Ich bitte mir betr. dieser Ausstellung in Berlin recht bald Näheres mitzuteilen und mir zugleich zu sagen, wo Sie die Ausstellung zu arrangieren be- absichtigen und mit welchen und wie vielen Bildern.»
Munchmuseet, MM K 3860.   Brev fra Wilhelm Suhr, Commeter'sche Kunsthandlung.
«Auf Ihre Postkarte kann ich Ihnen nur erwidern, daß Sie scheinbar unsern Kontrakt nicht durchgelesen zu haben. Ich kann Ihnen eine Durchsicht des Kontraktes nur dringend empfehlen! Sie werden daraus ersehen, daß Sie verpflichtet sind, mir mindestens 10–50 Bilder im Depot zu belassen. Daß es sich dabei nicht permanent um dieselben alten Bilder handeln kann, ist selbstverständlich. Ich kann die Bilder, die ohnehin schon öfters in Hamburg gezeigt sind, nicht im Februar oder März noch einmal zu zeigen. Ich muß Sie daher dringend ersuchen mir für die Ausstellung in Hamburg eine Anzahl neuer Bilder zu schicken. – Mitte Januar veranstalte ich in Berlin bei Cassirer eine Ausstellung, zu der ich unbedingt Ihre neuen, in Berlin noch nicht gezeigten Bilder brauche. Bei dieser Gelegenheit möchte ich nicht unerwähnt lassen, daß in Deutschland sowie in Oesterreich-Ungarn ich das Recht habe Ausstellungen von Ihnen zu veranstalten. Die Ausstellung einiger Bilder»
Munchmuseet, MM K 3863.   Brev fra Wilhelm Suhr, Commeter'sche Kunsthandlung.
«Antwortlich Ihrer Zeilen vom 24. 11. mache ich Ihnen den Vorschlag unsern Contract auf gütigem Wege erst zum 1. April 1907 zu lösen, da dies in unserem beiderseitigem Interesse ist, denn eine Abrechnung ist in diesem Falle besser jährlich am Platze. Eine sofortige Ab- rechnung würde auch nur Meinungsverschiedenheiten her- vorufen. Ausserdem habe ich mich ja auch contraktlich verpflichtet in den 2 Jahren (1. April 1905 – 1907) für M. 6000.– Bilder zu verkaufen, was ich bis zum 1./IV 07 dann noch nachholen müßte.– Im Übrigen haben Sie ja auch noch ver- schiedene Aufträge, die noch nicht abgeschlossen, in Erledigung \zubringen/ u. liegt es shon des wegen auch in meinem Interesse, mit der Auflösung des Contractes bis zum 1. April 1907 zu warten. Auch habe ich im Januar noch eine Ausstellung in Berlin bei Cassirer, die ich unbedingt machen muß, da ich mich ver- pflichtet habe. Ferner will ich im Hamburg, in meinem Salon im März 1907 noch einmal eine Ausstellung Ihrer Bilder veranstalten u. möchte ich Sie bitten, mir für diesen Zweck auch Ihre neuen, hier noch nicht gezeigten Werke»
Munchmuseet, MM K 3869.   Brev fra Wilhelm Suhr, Commeter'sche Kunsthandlung.
«Ihre Ausstellung bei Cassirer in BERLIN wird, wie Sie wohl wissen, am 20. ds. Mts. eröffnet und habe ich zu derselben einige Ihrer Bilder sowie das Porträt Frl. Warburg nach dort ge- schickt.»
Munchmuseet, MM K 3870.   Brev fra Wilhelm Suhr, Commeter'sche Kunsthandlung.
«Ihnen hierdurch zur Nachricht, dass die Lokalspesen & Kiste für das Portrait von Frl. War- burg ca. M. 30.– betragen würden. Sind Sie hiermit einverstanden? Ist die Ausstellung dieses Bildes durchaus erforderlich? Wir haben heute weitere Bilder von Ihnen an Cassirer gesandt!»
Munchmuseet, MM K 3871.   Brev fra Wilhelm Suhr, Commeter'sche Kunsthandlung.
«Anbei erhalten Sie das Verzeichnis Ihrer Gemälde, die sich gegenwärtig bei mir und auf auswärti- gen Ausstellungen befinden. Es ist alles was ich von Ihnen, ausser den 10 Zeichnungen im Depot habe. – Betreffs der neuen Studien, die Sie für die Ausstellung Cassirer an diesen direkt geschickt haben will ich Ihnen in diesem Fall gestatten, daß Sie bei den Studien, falls von diesen verkauft wird, dieselben  …  mit Cassirer direkt verrechnen. Sie müssen mir aber auf- geben, wenn Sie verkauft haben.– Wie steht es nun eigent- lich mit Ihrer Ausstellung für Hamburg? Ich muß da- für einige Ihrer neuen Arbeiten haben! Ich brauche Sie sie ja auch nur für kurze Zeit, d.h. für ca. 4 Wochen. Nach Schluß der Ausstellung in Hamburg schicke ich Ihnen die neuen Arbeiten sofort wieder zu! Ich muß nur jetzt im Klaren sein, ob ich für Hamburg d wenigstens einige Ihrer»
Munchmuseet, MM K 4070.   Brev fra August Christian Mohr, V. Winkel & Magnussen.
«Jeg ser at Aviserne at De har solgt Deres Raderinger og Lithografier til Cassierer og at De i nær- meste Fremtid skal til Berlin. Jeg har i disse Dage sammen med en Ven overtaget Winkel & Magnussens Forretning (ikke Maler- forretningen) som vi vil se at bringe lidt Fart i. Vi bygger hele Lo- kalet om og agter de første Aar at foranstalte en Række graphiske Udstillinger at moderne Kunstn- ere. Vi har endnu ikke lagt nogen fast Plan;  …  da vi foreløbigt er stærkt op»
Munchmuseet, MM K 4323.   Brev fra Hugo Kosterka, Kunsterklubben "MANES".
«have den Aere til at foranstalte Ders smukke Udstilling ifald att Udstillingen hos Cassierer kan vaere forlaegget paa Februar; ifald ikke, saa ønsker «Manes» at sikkert kan haabe paa Ders Udstilling i Februar Maaned, thi fra 15. Marts maa gjøres Forberedelserne til dens Forbundsudstilling (April og Mai) af Arbejderne Medlemmerne’s, hvor- til Forbundet er forpligtet.»
Munchmuseet, MM N 859.   Brev fra Edvard Munch til Karen Bjølstad. Datert 27.2.1903 . Se s. 2
«hos Delius og vil ikke holde  …  mig skjult af forklarlige Grunde – Min Finger er såvidt bra skjønt jeg har havt {u}Ubehageligheder af den hele Tiden – En Skjønhed er den ikke blit – og til til så megen Glæde og Nytte heller ikke skjønt den gjør hva den kan – Den er kort og h{ … }alvt st{ … }iv – Det har jeg frøken Dahl og mine Venner at takke for – Min Udstilling hos Cassirer blir overalt rost her – (Det var den samme jeg havde hos Blomquist) den og Bogen til Dr { … }Linde»
Munchmuseet, MM N 1669.   Brevutkast fra Edvard Munch til Carl Dørnberger. Datert 1902–1903 . Se s. 2
«alle Kunsthandlere for flere Måneder siden og da var alt optaget for hele Vinteren undtagen Cassierer der havde en Måned ledig – i Februar – Jeg kan altså ikke tro at Du den første Tid kan få Lokale (Hvis Du ikke selv vilde reise ned og leie) Du måtte vel betinge Dig til Høsten – Jeg tror det var heldigt for Dig –»
Munchmuseet, MM N 2510.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 8.3.1921 . Se bl. 1r
«Hoffentlich werde ich bald gesunder – Ich werde sehr moglich dieses Fruhjahr zu meiner Ausstellung bei Cassirer n{ … }ach Berlin fahren – Allerdings bleibe ich da ganz kurz – und fahre wahrscheinlich weiter nach sudlicher Lande – Aber wahrscheinlich werde ich»
Munchmuseet, MM N 2661.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Ikke datert. Se s. 2
«ich Ihr Portrait fur meine grosze Ausstellung nachstens bei Cassirer fertig zu haben –»
Munchmuseet, MM N 2668.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Ikke datert. Se bl. 1r
« Ich danke für das Brief – ‹He›ute nur ‹e›inige Zielen. Ich werde hier jedenfalls 2 Monaten bleiben und werde bei Cassierer in Februar ausstellen –»
Munchmuseet, MM N 2669.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Ikke datert. Se bl. 1v
«und konnte nicht wie ich gedacht hatte nach Italien oder Riviera fahren – Dann bin ich zuruckgekehrt – Merkwurdich w …  fand ich mich am besten in Berlin – Es hat mich sehr erfreut dasz es jetzt in Deutschland ein ganz gutes Eindruck macht – und ich hoffe Deutschland sich bald wieder emporheben wird – Moglicherweise stelle ich in Martz bei Cassirer aus – und wenn meine Gesundheit es gestattet gehe ich wieder nach Berlin»
Munchmuseet, MM N 2823.   Brev fra Edvard Munch til Ludvig Ravensberg. Datert 14.12.1905 . Se bl. 2r
« Jeg vilde gjerne vide om Du har fået Eva Mudoccierne – eller om Du vil have de 100 Kr. tilbage – – Jeg vil hvis Mudocci ikke er kommet skrive pånyt til Cassirer – Nu g{ … }år i 100 Kroner mindst 5 Mudoccier gjennem Dig – så mer kan skaffes – Jeg har { … }stadig nye Bestillinger men Vreden hersker endnu over mig‹.› I et Selskab i Jena traf jeg tilfældigvis en tidligere Bekjendt en Professor – og denne kjendte en Kreds hvor Pigen havde vanket og udsået sin Sæd – Så holdt jeg en lidet salonmæssig Tale fyldt af Vrede – Hun har jo forstået at ved at bagsnakke mig for alle mine»
Munchmuseet, MM N 3426.   Brevutkast fra Edvard Munch til Curt Glaser. Datert 1930 . Se bl. 1v
«Ich bin sehr froh uber die Interesse man mir hier zeigt und ich mochte { … }gern meine Freunde in Berlin entgegenkommen – Aber Fraulein Ring kann ja nicht uber ignorieren sprechen – – Es hat mich sehr erfreut dasz { … }Salon Cassirer und viele anneren meine letzten Arbeiten gut finden – Doch möchte ich gern ein bessere mehr ausdrucksvolle Samlung fur Berlin ausstellen. – Ich hätte es w insofern gern gem{ … }acht alz es moglich lange dauern konnte bis ich wieder ausstelle – Es reibt nur ungeheuer auf – Darüber alzo uns sprechen»
Munchmuseet, MM N 3434.   Brevutkast fra Edvard Munch til Curt Glaser. Datert 1926–1927 . Se s. 1
«Die meine Gemalden in Mannheim whelche Paul Cassirer Salon gewunscht haben sind eine Samlung in alle{ … }n Hast zusammengebracht um Kopen- hagener Ausstellung zu suplieren – Es sind Gemalden whelche in Kopenhagen nicht Platz finden konnten»
Munchmuseet, MM N 3434.   Brevutkast fra Edvard Munch til Curt Glaser. Datert 1926–1927 . Se s. 3
«{ … }Wenn nicht in Berlin werde ich mich die Sache noch uberlegen – Aber ich fühle es ist richtig für Berlin einmal was aus{ … }suchen whelche ein besser Ausdruck giebt fur mein letzes Schaffen – Diese theilweisz nicht fertige – ganz zufallig zusammengeschafften Arbei{ … }ten finde ich nicht nicht das richtige Eindruck giebt – Es freut mich naturlich dasz Paul Cassirer Salon und viel annere diese { … }besonders gut finden –»
Munchmuseet, MM N 3435.   Brevutkast fra Edvard Munch til Curt Glaser. Datert 1926–1927 . Se s. 1
«Nun wünsch{ … }ten { … }‹ja› Paul Cassirer Salon die neue in Mannheim ausgestellten Gemalden – in alles circa 20 Stuck – Es»
Munchmuseet, MM N 3436.   Brevutkast fra Edvard Munch til Curt Glaser. Datert 1926–1927 . Se s. 3
«Paul Cassirer Salon war ja in Mannheim und wunschte Gem die neue Gemalden zu Ausstellung – Naturlich habe ich»
Munchmuseet, MM N 3456.   Brevutkast fra Edvard Munch til Ludwig Wilhelm Gutbier, Galerie Ernst Arnold. Datert 1930 . Se s. 1
«Fur Dresden habe ich aus 14 Gemalden zu Ausstellung gegeben‹d› – davon circa 8 von denjenigen Paul G Cassirer Salon gewunscht habe. – Wenn ich diese 8 nicht nach Berlin schieckt ist doch nicht um Berlin zu ignorieren – Ich habe es nach Dresden geschieckt um Posse Gelegenheit zu Auswahl fur Dresden Musæum zu geben»
Munchmuseet, MM N 3456.   Brevutkast fra Edvard Munch til Ludwig Wilhelm Gutbier, Galerie Ernst Arnold. Datert 1930 . Se s. 2
«Die neue neun Gemalden in Mann- heim whelche Paul Cassirer Salon zu Ausstellung wunsche – sind ein {a}Anzahl ganz zufallig zusammen gebracht Arbeiten – whelche ursprunglich fur Kopenhagen Ausstellung gedacht war – {Ich}Es freut mich naturlich das Paul Cassirer diese Gu{ … }t finde – aber ich m es sind theilweisz Bilder whelch ich noch nicht alz ganz fertig rechne – und whelch ich zu Fruhjahr alz Studien brauche – und ich nur jedensfall mir gedacht das diese ein Schau meines neues Schaffens war»
Nasjonalbiblioteket, Brevs. 32 (PN 185).   Brev fra Edvard Munch til Andreas Aubert. Datert 20.12.1901 . Se s. 5
«Jeg { … }vilde { … }gjerne vide om ikke d{ … }e af Komiteen valgte Billeder kan sendes herfra direkte til Krefeld og om ikke det kan ske tidlig til Våren – Jeg skal udstille her i Februar hos Cassirer – Jeg har vistnok fået en almindelig Indbydelse men den er vel ment som Indbydelse til at sende Billeder til Kristiania for at komme under Jury. Al{s}tså vilde jeg gjerne få vide om  …  nærmere Besked herom, Indleveringsfrist – Hvis jeg»
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, PN 342.   Brev fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 20.10.1903 . Se s. 2
«November hier eine Ausstellung machen bei Cassirer – Vielleicht werden Sie im Laufe des Winters hier vorbei kommen – Ich werde bald nach Hamburg meine Grafische Sachen schiecken –»
Nasjonalbiblioteket, Brevs. 518 (PN 1257).   Brev fra Edvard Munch til Hermann Struck. Datert 1.12.1912 . Se s. 1
«In der Gelegentheit Cassirer und Secession ist es wie Sie vielleicht verstehe wieder schwierig fur mich noch einzumischen –»