Commeter’sche Kunsthandlung

Kunsthandel. Hamburg, Tyskland (Hermannstrasse 46/48).

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Brev og brevutkast fra Edvard Munch til institusjonen

I det digitale arkivet finnes det 21 brev/brevutkast til denne mottakeren.

Munchmuseet, MM N 352.    Brevutkast. Datert 1905–1906 . «Ich kann es verlangen und Sie haben mir es jetzt in ein Jahr verzweigert zu geben –»
Munchmuseet, MM N 3360.    Brevutkast. Ikke datert. «Ich ersuche Ihnen gefalligst mir zu mittheilen wann und wie ich das Vertrag nicht gehalt{ … }en habe –»
Munchmuseet, MM N 3361.    Brevutkast. Ikke datert. «Ich theile Ihnen hierdurch mit dasz ich von Deutsches Theater  …  Hedda Gabler { … }500 Marks erhalten habe – fur Portrait Direktor Rathenau 1500 Marks –»
Munchmuseet, MM N 3362.    Brevutkast. Datert 4.8.1906 . «Ich theile Ihnen hierdurch mit das ich mich an den Vertrag mich halte und selbstredend auf meine Rechte halten werde –»
Munchmuseet, MM N 3363.    Ikke datert. [Teksten er ikke tilgjengelig ennå.]
Munchmuseet, MM N 3364.    Brevutkast. Ikke datert. «Ich werde in kurzer Zeit Deutschland verlassen – und werde wahrscheinlich meine Angelegenheiten der Norwegischen {S}Gesandschaft zu reglieren ubergeben.»
Munchmuseet, MM N 3365.    Brevutkast. Ikke datert. «{ … }Es ist ganz notwendich dasz ich meine eigenhandliche geschriebene { … }Verzeichnisz bekommen werden – Sons»
Munchmuseet, MM N 3366.    Brevutkast. Ikke datert. «Bitte mir mitzutheilen wie viele Gemalden Sie in der Zeit nach April 1905 wekgeschieckt oder verkauft haben sonst wird nicht volle Klarheit in der Verzeichnisz kommen – Ebenso {v}bitte ich Ihnen mir genau mitzutheilen wie viele Gemalden Sie i Ganzen in Depot haben –»
Munchmuseet, MM N 3367.    Brevutkast. Ikke datert. «Wie Sie verstehen konnte ich ‹wolle› gerichtlich Ihnen zwingen d{ … }as Geld 350 Mrks mich ausbezahlen – aber mit Ihnen darf ich auch nicht feindlich stehen –»
Munchmuseet, MM N 3462.    Brevutkast. Ikke datert. «In Gelegenheit Ihre letzets Briefes an Hr { … }‹Richter› ab- geschieckt – werde ich nur bemerken – dasz es doch in Ihre eigene Interesse liegt mir in ein Schwierigkeit (whelche vorlaufig ist) durch- zukommen – Sie personlich dienen doch jetzt durch meine eigenes Arbeit das doppelte –»
Munchmuseet, MM N 3463.    Brevutkast. Ikke datert. «Ich theile Ihnen mit das ich ein Auf{ … }trag fur Neues Kleines Theater bekommen habe – Es { … }handelt sich um dekorative Arbeiten – Doch ist es nicht ganz festgestellt wie es als Bestellung aufgefaszt werden wird – Ich kann Ihnen noch nicht bestimmt sagen wann ich Ihnen neue Gemalde schicken kann»
Munchmuseet, MM N 3464.    Brevutkast. Datert 1906–1907 . «Alz ich ein Katalog meine Werken ausarbeiten lasse bitte ich Ihnene wiederholt mir die volle { … }Anzahl meine bei Ihnen aufbe- wahrten Arbeiten zu ge …  mittheilen –»
Munchmuseet, MM N 3465.    Brevutkast. Datert 1920 . «Ich bin auf die Reise krank geworden – schon in der Schlafwagen von Koln – Ich werde die Reise aufgeben – Ich hatte gestern Schlafwagen billet zuruck an Koln genommen aber war zu Krank zu fahren. Die geschaftlichen Sachen stengt mir zu viel an –»
Munchmuseet, MM N 3466.    Brevutkast. Datert 1920 . «Ich wurde schon in Schlafwagen krank von Influenca und habe die Reise aufgeben muzsen – Ich fahre hoffentlich schon heute wieder zu Hause –»
Munchmuseet, MM N 3468.    Brevutkast. Datert 1906–1908 . «Ich ersuche Ihnen dringend gefalligst mir sofort nach unsere Abmachung das Geld zu von Hr Thiel 1700 Mrk mir zu schiecken – Die Abmachung nach sollte das Geld schon lange mir geschieckt werden»
Munchmuseet, MM N 3469.    Brevutkast. Datert 1906–1908 . «Ich ersuche Ihnen gefalligst sofort das Geld von Hr Ernst Thiel mir zu schiecken – Ich bitte Ihnen die Abmachungen zu folgen –»
Munchmuseet, MM N 3470.    Brevutkast. Ikke datert. «Herr Dr ‹Kahane›! Herr Schriftsteller Tor Hedberg»
Munchmuseet, MM N 3471.    Brevutkast. Datert 1906 . «Ich habe Ihnen { … }hoflich gebitten mir 300 Mr{s}ks vorauszugeben – Sie { … }haben mir doch viel in dieses Jahres zu bezahlen –»
Munchmuseet, MM N 3472.    Brevutkast. Datert 1906–1908 . «Ich bin gezwungen in unsere gegenzeitige Interessen zu bitten das Sie in die geschaftliche Sachen nicht { … }so viel Umstande machen – alz ich Ruhe brauchen fur die viele groszen Arbeiten ich in Ausfuhrung habe – Auszer die Kolosal– gemalden von Nietcze und Henrik Ibsen»
Munchmuseet, MM N 3684.    Brevutkast. Datert 8.11.1908 . [Teksten er ikke tilgjengelig ennå.]
Munchmuseet, MM N 3724.    Brevutkast. Datert 10.3.1906 . «Ich bitte wiederholt um die Verzeichnisz die Preise Die Abrechnungg und die volle Verzeichnisz meiner sammtliche Gemalden –»

Brev fra Commeter’sche Kunsthandlung til Edvard Munch

I det digitale arkivet finnes det 70 brev fra denne avsenderen. – Hvis lenkene nedenfor er aktive, er brevene publisert.

Munchmuseet, MM K 3820.   Brev. Datert 14.03.1906 . «Regning» 
Munchmuseet, MM K 3821.   Brev. Datert 25.08.1903 . «Leider habe ich bis heute vergeblich auf Ihren w. Besuch gewartet. Vielleicht ist es Ihnen möglich an der Hand des Druckverzeichnisses, was Sie doch jedenfalls von Felsing (Berlin) bekommen haben, eine genaue Aufstellung Ihrer Radierungen mit den Nettopreisen zu machen u. es mir bald- möglichst zu senden. Ich kann ohne Preise, wie ich die Blätter jetzt hier habe, absolut nichts beginnen. Da ich in den nächsten Tagen eine Ausstellung Ihrer sämtlichen Arbeiten in meinem Salon arrangieren will, so wäre ich Ihnen wirk- lich sehr dankbar, wenn Sie mir umgehend Ihre Holzschnitte & Lithographien mit sämtlichen» 
Munchmuseet, MM K 3822.   Brev. Datert 04.04.1905 . «Aus Prag habe ich jetzt Ihre 91 Bilder erhalten, wovon ich 2 Arbeiten: Portrait eines alten Herrn (Pastell) u. „Doppel portrait” an Herrn Albert Kollmann, Berlin geschickt habe, da gen. Herr mir schrieb, daß diese Bilder sein Eigentum, welche er nummehr zurückwünschte. Zuerst bitte ich mir jetzt ein genaues Verzeichnis sämm Kommentartlicher sich bei mir befindlichen Bilder anzugeben zu senden mit genauer Preisangabe eines jeden Werkes. Ferner muß ich Ihnen mitteilen, daß verschiedene Gemälde in folge miserabler Verpackung oder auch schlechter Behandlung in Prag lädirt sind, einige Arbeiten zeigen in der Leinewand direct Nägellöcher, wie z.B. das große Gemälde: „Aften Aasgaardstrand”. Ich teile Ihnen dies» 
Munchmuseet, MM K 3823.   Brev. Datert 20.08.1905 . «Von der Reise zurück bin ich heute in der Lage Ihnen auf Ihre werten Briefe zu ant- worten. Ein Verzeichnis der noch hier habenden Gemälde, ausser den Ihnen schon früher angegebenen u. ausgestellten Bilder werde ich morgen machen u. Ihnen dann zustellen. Ich bitte mir dann um- gehend die Preise davon mitzuteilen. Die nächste Ausstellung Ihrer Gemälde in Hamburg will ich vor Anfang des nächsten Jahres nicht machen, da sonst wohl ein wenig zu verfrüht. Trotzdem können Sie mir Ihre neuen Werke schon zusenden. Diese zweite Ausstellung hier in Hamburg soll sehr umfangreich werden u. meine sämm Kommentartlichen neuen Räume füllen. Vor Februar 1906 halte ich» 
Munchmuseet, MM K 3824.   Brev. Datert 23.08.1905 . «Im Besitze Ihres w/ Briefes vom 21. d. Mts. finden Sie einliegend Verzeich- nis der noch restierenden Gemälde, deren Preise ich mir umgehend mitzuteilen bitte, sowie eine Aufstellung Ihres Contos, woraus Sie frdl. entnehmen wollen, dass M. 146,10 bereits für das nächstjährige Conto stehen. Einen Vor- schuss auf Conto Ihrer nächstjährigen Forderungen zu gewähren, halte ich auch garnicht für ratsam, da sonst womöglich kaum noch etwas von den Beträgen nach bliebe. Im übrigen bin ich mit meinen neu- en Ausstellungsräumen derartig in Anspruch genommen, dass ich gar kein Geld entbehren kann.» 
Munchmuseet, MM K 3825.   Brev. Datert 01.09.1905 . «Ihre w/. Zeilen habe ich erhalten. Ich habe schon gestern an Piper geschrieben, daß er Ihre Bilder zur Ausstellung längere Zeit in München behalten kann aber jedoch nur dann, wenn er eine größere Collection ausstellt. Ich halte das gerade in Ihrem Interesse für sehr wichtig, denn 5 oder 6 Bilder vertreten Ihre Kunst doch nicht recht. Die nächste Ausstellung findet dann im December in der Kunsthalle zu Bremen u. dann in Dresden statt. Von beiden Ausstellungen verspreche ich mir viel. Sehr gern hätte ich eine Ausstellung in Weimar ge- macht. Ich \habe/ schon zweimal per Einschreibe brief an Graf Kessler geschrieben, jedoch leider ohne Erfolg. Vielleicht schreiben Sie ihm einmal persönlich. Für Berlin arrangiere ich October 1906 eine große Ausstellung bei Schulte in dessen neuen Räumen. November 1906 in der Galerie Miethke, Wien. Die nächste große Ausstellung in Hamburg möchte» 
Munchmuseet, MM K 3826.   Brev. Datert 09.11.1905 . «Antwortlich Ihrer gef. verschiedenen Briefe teile ich Ihnen hierdurch höflichst mit, daß die Gemälde heute angekommen sind. Ich werde sie sofort auspacken lassen und dann in gewünschter Weise photographieren in Cabinet-format. Ausserdem erhielt ich mit den Gemälden eine Mappe enthaltend eine Anzahl Zeichnungen, Litho- graphien u. Holzschnitte sowie Holzblöcke. Ich bitte mir mitzuteilen ob von den Zeichnungen was verkäuflich ist resp: ob dieselben mit auszustellen sind. Ich werde von den Zeichnungen ein Verzeichnis machen damit Sie orientirt sind was in meinem Besitze ist. Auch erbitte ich von Ihnen ein genaues Preisverzeichnis der neuen Gemälde, die Sie jetzt geschickt haben.– Von Paris habe ich nun mehr auch definitive Antwort. Leider will Durand-Ruel wie George Petit Ihre Bilder zum Frühjahr nicht ausstellen da sie keinen Platz mehr haben. Was soll nun betreffs Paris geschehen? Haben Sie nicht einen Bekannten oder befreundeten Maler in Paris dem man die Sache übergeben könnte. Es ist sehr bedauerlich da ich mir gerade von Paris sehr viel versprochen habe.– Ende Januar will ich» 
Munchmuseet, MM K 3827.   Brev. Datert 21.10.1905 . «Ihre w/. Zeilen habe ich erhalten. Es freut mich, daß Sie zwei Aufträge bei Herr von Esche erhalten haben. Die erste Ausstellung ist in Bremen u. zwar ab 25. November. In Dresden ist die Ausstellung im Monat Februar bei Emil Richter, Pragerstraße; früher kann dieser die Bilder dort nicht ausstellen. Da Ihre Bilder jedoch, durch die nachträgliche Absage in München von jetzt ab bis Mitte November frei sind ist es vielleicht angebracht, wenn wir dort in Chemnitz im Kunstsalon „Kunst- hütte” eine Ausstellung machen. Was meinen Sie dazu? Vielleicht ist Aussicht auf Verkauf? Ich schreibe gleichzeitig an die „Kunsthütte” dort ob sie die Ausstellung haben will. Das Beste wird sein Sie gehen persönlich zur „Kunsthütte” hin u. besprechen die Ausstellungsangelegenheit.» 
Munchmuseet, MM K 3828.   Brev. Datert 27.10.1905 . « Herrn Eva\dv/ard Munch,  Chemnitz i/Sachsen,  Parkstraße 58» 
Munchmuseet, MM K 3829.   Brev. Datert 25.11.1905 . «Die Mappe mit den Zeichnungen & Skizzen, sowie die Malutensilien sind gestern per Fracht- gut zum Versand gebracht worden.– Ihre Ausstellung in Bremen wird am 30. November eröffnet.– Mit dem Photo- graphieren der neuen Bilder werde ich in den nächsten Tagen beginnen.– Es fehlen mir immer noch die Preise für einen Teil der älteren Bilder, denn Sie haben mir die 2. Liste nicht complet ausgefüllt.– Ich bitte mir die Preise bald zuzusenden, da Ihre große Ausstellung hier Anfang Februar beginnen wird.» 
Munchmuseet, MM K 3830.   Brev. Datert 27.12.1905 . «Im Besitz Ihrer gesch. Zeilen will ich mich betr. der fehlenden Zeichnungen an den Spediteur wenden. Ich würde es für sehr richtig finden, wenn Sie sich ebenfalls an denselben wenden & hoffe ich, daß wir somit wieder in den Besitz der fehlenden. Blätter gelangen.– Teilen Sie mir doch bitte mit, wieviel Blätter es waren & ob dieselben mit den anderen oder extra in ein Packet gepackt waren.– Mit dem Photographie- ren werde ich bestimmt morgen beginnen; we- gen des Weihnachtsgeschäfts war es mir leider nicht möglich früher über meine Räume zu disponieren.– Ihre große Ausstellung in Hamburg wird Ende Februar, spätestens Anfang März stattfinden.» 
Munchmuseet, MM K 3831.   Brev. Datert 11.01.1906 . « Herrn  Edvard Munch,  Elgersburg i/ Thür.  Sanatorium» 
Munchmuseet, MM K 3832.   Brev. Datert 01.02.1906 . «Mit gleicher Post übersende ich Ihnen heute die Photographien nach Ihren Ge- mälden mit Ausnahme derjenigen, die sich gegen- wärtig auf der Tournee befinden. Gleichzeitig übersende ich Ihnen ein Verzeichnis, was Sie mir früher zum Teil einmal mit Titeln & Preisen aus- gefüllt haben.– Die noch restirenden nicht ausge- füllten Nummern bitte ich nachzutragen & mir Titel, sowie Preise mitzuteilen.» 
Munchmuseet, MM K 3833.   Brev. Datert 07.02.1906 . « Herrn  Edv. Munch  Weimar  Hotel Russischer Hof.» 
Munchmuseet, MM K 3834.   Brev. Datert 12.02.1906 . «Im Anschluß an mein kürzliches Schreiben teile ich Ihnen noch mit, daß die Ihnen ge- sandten Photographien (16 Platten) pro Aufnahme M. 10.–, zusammen also M. 160.– kosten. Ich teile Ihnen dies nur der Ordnung halber mit. Den Betrag habe ich mit Ihrem Conto belastet.– Für Ihre Ausstellung hat Herr Director Schiefler die Bilder ausgesucht. Der grösste Teil der Bilder muß aber neu gerahmt werden, denn so in dem jetzigen Zustande ist es einfach unmög- lich dieselben auszustellen. Einige Bilder müßen auch neu aufgespannt & renovirt u. mit keilrahmen versehen werden. Das Bild „Der Tag danach” hat z.B. ein Loch.» 
Munchmuseet, MM K 3835.   Brev. Datert 15.02.1906 . «Antwortlich Ihrer gef. Zeilen teile ich Ihnen mit, daß Ihre Bilder so in dem jetzigen Zustande nicht ausstellen kann. Die Rahmen sind in einem derartigen Zustande, daß sich dieselben nicht reparieren lassen! Auch einige Bilder sind wie ich Ihnen schon meldete defekt. Meine Räume habe ich vornehm ausgestattet u. würden sich Ihre Gemälde einfach unmöglich darin machen, ganz abgesehen davon, daß ich dem Publikum gegenüber dies nicht verantworten kann. Ich bitte mir also umgehend mitzuteilen, was geschehen soll. Ihre Ausstellung soll ca. Mitte März beginnen, es ist also höchste Zeit. Die weissen Rahmen kosten M. 2 – 2,50 das Meter, je nach Breite. Einige Bilder wie „der Tag danach” „Straße” etc. brauchen einen schmalen Altgoldrahmen.» 
Munchmuseet, MM K 3836.   Brev. Datert 21.02.1906 . «Ihren Brief u. Postkarte habe ich erhalten. Selbstverständlich sollen Sie auch fernerhin das Recht behalten die Art des Rahmens für Ihre Bilder zu bestimmen. Damit ist aber noch lange nicht ge- sagt, daß die Bilder mit Rahmen in dem jetzigen Zustand ausgestellt werden. Wie ich Ihnen schon sagte kann von Ausbessern keine Rede mehr sein.– Viele der älteren Bilder sind ganz ohne Keilrahmen, einfach auf eine Leiste genagelt. Die Leisten, welche Rahmen bedeuten sollen, sind – abgesehen von dem Schmutze, der darauf sitzt, total vernagelt. Die Gäh- rungen dieser „Rahmen” sind einfach durch ein oder zwei Nägel zusammengeschlagen u. zwar meistens so, daß die Spitzen heraussehen. Durch manche Bilder, die (da ja meistens nicht gekeilt), total faltig sind, ist auch manchmal ein Nagel gegangen, sodaß diese Löcher» 
Munchmuseet, MM K 3837.   Brev. Datert 25.02.1906 . «Hierdurch teile ich Ihnen höflichst mit, daß zu den neu zu rahmenden Bildern ca. 125 Meter Leiste notwendig ist, von der das Meter M. 2. – M. 2,40 je nach Breite kostet. Das Ausbessern einiger Bilder will ich besonders nicht berechnen, sondern nur die Arbeitszeit. Außerdem muß ich noch eine Anzahl Rahmen aus- bessern resp. weiß streichen lassen, um Ihnen die Kosten der neuen Rahmen zu ersparen. – Ich ersuche mir umgehend telegraphiren zu wollen, ob Sie damit einver- standen sind, denn Ihre Ausstellung soll am 1. März er- öffnet werden. Ihrer umgehenden telegraphischen Bescheid erwartend zeichne ich» 
Munchmuseet, MM K 3838.   Brev. Datert 26.02.1906 . «Antwortlich Ihrer gefl. Zeilen teile ich Ihnen höfl. mit, dass ich bei aller Hochschätzung für Herrn Director Schiefler auf keinen Fall dul- den kann, dass der Herr für Sie Ihre Sache mit mir arrangiert. Was Rah- mung Ihrer Bilder u.s.w. anbelangt, so müssen Sie das ganz allein mir überlassen. – Gleichzeitig beziehe ich mich auf meine Zeilen von gestern und bitte mir Ihren telegraphischen Bescheid umgehend zukommen zu lassen.» 
Munchmuseet, MM K 3839.   Brev. Datert 02.03.1906 . «Das Verzeichnis mit den Preisen habe ich erhalten. Es fehlen aber noch Titel u. Preise von den Nummern 9, 11, 26, 37, 79, 80, 81, 82, 83, 84‚ 87\8/, 89, 112, 120, 121. Da ich einige davon ausstelle bitte ich um baldige Mitteilung. Gegen die Ausstellung der drei Bilder in Jena u. später in der „Seceßion” Berlin habe ich natürlich nichts. Selbstverständlich muß bei etwaigen Verkäufen mir Mitteilung gemacht werden; da ich ja die Geschäfte führe. Ich bitte mir aber noch zu schreiben, welche Bilder (mit Preisangabe) Sie schicken. Wenn Sie es wünschen, kann ich auch aus der sich bei mir befind- lichen Collection später einiges nach Berlin (Seceßion)» 
Munchmuseet, MM K 3840.   Brev. Datert 07.03.1906 . «Hierdurch bestätige ich Ihnen Ihre Mitteilung, daß Sie für die Portraitaufträge von Herrn von Esche 3000.– & von Herrn Auerbach 500.– erhalten haben.– Ihr Verzeichnis kann ich Ihnen aber nicht wieder schicken, da ich es doch als Beleg behalten muß. Ich werde Ihnen aber morgen eine Abschrift zuschicken. Ebenso folgt eine genaue Aufstellung für die Preise der Rahmen etc. – Für das Aquarell "Selbstportrait“ (Kopf 143 ½ x 40) kleines Bild auf Pappe, geht mir soeben von einem Ihrer Freunde ein Gebot von M. 400.– zü. Teilen Sie mir bitte telegraphisch mit, ob ich es annehmen soll. Im Interesse des weiteren Verkaufs würde ich es für sehr günstig halten, wenn Sie das Gebot annehmen.» 
Munchmuseet, MM K 3841.   Brev. Datert 08.03.1906 . «Soeben geht mir auf das Bild „Wald” (109: M 500.–) ein Gebot von M. 350.– zu. Ich bitte Sie höflichst mir umgehend mitzuteilen, ob ich dasselbe annehmen soll.» 
Munchmuseet, MM K 3842.   Brev. Datert 12.03.1906 . « Herrn  Edvard Munch  Weimar  Hotel Russischer Hof» 
Munchmuseet, MM K 3843.   Brev. Datert 13.03.1906 . «Anbei übersende ich Ihnen Ihr Original-Verzeichnis, was ich baldigst zurücker- bitte.– Gleichzeitig teile ich Ihnen noch mit, daß mir auf Ihr Gemälde „Asche” soeben M. 500.– geboten sind. Falls Sie nicht einverstanden sein soll- ten, reflektirt derselbe Interessent auf das Bild No 88 für M. 200.–» 
Munchmuseet, MM K 3844.   Brev. Datert 16.03.1906 . «Antwortlich Ihrer gefl. Karte v. 15.d.M. aus Bad Koesen, auf welcher Sie die beiden Gebote auf „Asche” & „Frühjahr” ablehnen, teile ich Ihnen mit, daß es mir nach vieler Mühe gelungen ist von demselben Interessenten für die folgenden 3 Bilder „Frühjahr” (No 88‚ 78 x 99), „Vater & Tochter” (No 1. 47x65) „Studie” (Mädchen in rotkarrirtem Kleid) (No 72, 56 Û x 46 Û) ein Gebot von M. 1200.– zu erhalten.– Ich hoffe, daß Sie wohl damit einverstanden sein werden - denn es wäre mir dies sehr lieb, um wenigstens wieder etwas verkauft zu haben.– Meiner Mei- nung nach würde dieser event. Verkauf noch weitere nach sich ziehen.» 
Munchmuseet, MM K 3845.   Brev. Datert 17.03.1906 . «Antwortlich Ihrer gef. Zeilen sowie bezugnehmend auf Ihr telephonisches Gesäch teile ich Ihnen mit, daß Sie bei Bruno Cassirer in Berlin jetzt keine Ihrer Gemälde ausstellen können, da ich bei Schulte in Berlin (in dessen neuen Räumen) eine Ausstellung Ihrer Werke im Monat Mai arrangire. Später kann Bruno Cassirer natürlich gern Bilder von Ihnen ausstellen. Das Gebot von M. 1200.– haben Sie also angenommen. Auf Ihren Wunsch sende ich Ihnen heute M. 300.–. Ich bemerke jedoch ausdrücklich dabei, daß ich conractlich dazu nicht verpflichtet bin u. ausserdem die bis jetzt verkauften Bilder die Summe von M 3000.– noch nicht übersteigen.– Ich hoffe, daß ich noch Bilder von Ihnen verkaufe.– Wegen Ihrer Berliner Ausstellung teilen Sie wohl Ihren Berliner Freunden Näheres mit; noch besser ist es wenn Sie mir die Adressen schreiben damit ich den Leuten dann schreibe.– Eine Anzahl Ihrer Bilder ist gegenwärtig in Chemnitz (Kunsthütte) ausgestellt. Vielleicht können Sie Herrn Esche in Chemnitz veranlassen, daß er ein Bild» 
Munchmuseet, MM K 3846.   Brev. Datert 18.03.1906 . «Regning» 
Munchmuseet, MM K 3847.   Brev. Datert 23.03.1906 . «Von Chemnitz geht mir soeben für Ihr Bild „Das Modell” ein Gebot von M. 300.– zu; teilen Sie mir bitte umgehend mit, ob ich dasselbe annehmen soll oder nicht.» 
Munchmuseet, MM K 3848.   Brev. Datert 31.03.1906 . «Bruno Cassirer, Berlin, teilt mir mit, daß er außer den Zeichnungen nur 2 – 3 Oel- bilder brauchen kann. – Ich kann mich absolut nicht einverstanden erklären, da mit 2 – 3 Bildern Ihre Kunst nicht genügend repräsentiert wird. Außerdem will ich ohnehin, wie ich Ihnen schön sagte, in der nächsten Saison in Wien eine umfangreiche Ausstellung Ihrer neuen Bilder arrangieren. – Ich bitte mir umgehend Ihre Zeichnungen mit den Preisen für Bruno Cassirer senden zu wollen – alles Andere werde ich dann veranlaßen. – Da Cassirer die Zeichnungen dringend benötigt, bitte ich nochmals um so- fortige Absendung derselben.» 
Munchmuseet, MM K 3849.   Brev. Datert 02.05.1906 . «Antwortlich Ihrer gefl. Zeilen bedaure ich sehr Ihrem Wunsche nicht nachkommen zu können, da Sie bereits schon zur Genüge Vorschuss erhal- ten haben. Ich muss Sie dringend er- suchen sich in Zukunft mehr an unsere Abmachungen zu halten. Weitere Forde- rungen muss ich für die Folge energisch ablehnen.» 
Munchmuseet, MM K 3850.   Brev. Datert 03.05.1906 . «Im Besitze Ihrer Zeilen vom 2.V. teile ich Ihnen mit, daß ich mich zu den von Ihnen vorgeschlagenen Preiserhöhungen keineswegs verstehen kann! Während der Dauer der unseres Kontractes müssen die von Ihnen s.Z. angeführten Preise unbedingt die gleichen bleiben! Sollen Sie dennoch auf Preiserhöhungen be- stehen so muß ich mir weitere Schritte vorbehalten! Abgesehen davon, daß Sie mich ohnehin öfters um Vorschuß ersuchen ist es mir absolut unverständlich, wie Sie jetzt, wo das Resultat. Ihrer Ausstellungen ein außerordentliches geringes war, noch dazu komm Kommentaren Ihre Preise zu erhöhen. Ich betone nochmals aus- drücklich, daß ich die Preise für die noch restierenden 2 Jahre nicht erhöhe; Sie sind außerdem zu dieser Erhöhung garnicht berechtigt. Nach Ablauf unseres Contractes bleibt Ihnen selbstredend Alles vorbehalten. – Ihre Ausstellung bei Schulte beginnt bestimmt am 16. Mai.» 
Munchmuseet, MM K 3851.   Brev. Datert 14.07.1906 . «Im Besitze Ihrer gefl. Zeilen v. 11. Juli freut es mich, daß Sie ein Portrait des Grafen Keßler in Weimar ausgeführt haben; hoffentlich erhalten Sie einen recht großen Preis dafür, ich wünsche es Ihnen bestens.– Betr. Ihrer Ausstellung in Hamburg teile ich Ihnen mit, daß ich vor Februar, resp. März 1907 an eine Ausstel- lung Ihrer Werke nicht denken kann. Ich halte es auch nicht für richtig zu oft Bilder von Ihnen zu zeigen.– Selbstver- ständlich stelle ich auch dann Ihre neuen Arbeiten Portrait Nietzsche, Portrait Frau Fuchs- Nietzsche u.s.w. mit aus. – Wegen der übri- gen Ausstellungen bin ich noch in Unter- handlung. Definitiv abgemacht habe ich nur Hagen (Folkwank-Museum) & Weimar (Museum).» 
Munchmuseet, MM K 3852.   Brev. Datert 03.08.1906 . «Antwortlich Ihrer w/. Zeilen v. gestri- gen Tage teile ich Ihnen zunächst mit, daß Sie bis jetzt M 4992,20 erhalten haben. Darin sind enthalten die Vorschüße, die contractlich Ihnen zu kommende Summe, die Rahmen, verauslagte Frachten etc sowie unsere Guthaben für Provision an den verschiedenen von Ihnen gemalten Portraits. Da Sie am 1. April 1907 im Ganzen den Betrag von M 6000. – zu erhalten hätten, würden also noch M 1007,80 für Sie bleiben, welchen Betrag Ihnen aber eigentlich erst am 1. April 1907 zu- steht. – Was Sie mir betr. des Bildes, welches Sie billig nach dem Ausland verkaufen wollen, schreiben, ist mir nicht ganz verständlich. Ich bitte mir darüber Näheres mitzuteilen, vor allem welches Bild es ist und wieviel Sie dafür erhalten. –» 
Munchmuseet, MM K 3853.   Brev. Datert 08.08.1906 . « \Nachsenden/  \Weimar/  \Russ-Hof Löhn/  Herrn Edvard Munch,  Maler  \9/8 Weimar/  z.Z. Bad Ilmenau.  Hotel Deutscher Kaiser  Thüringen» 
Munchmuseet, MM K 3854.   Brev. Datert 15.08.[????] . «Hierdurch bestätige ich den Empfang Ihrer Karte vom 14. ds., Es freut mich spe- ziell in ihrem Interesse, dass Sie von Director Reinhardt einen dekorativen Auftrag erhalten haben. Ich möchte Sie bitten, mir doch Näheres darüber mitzuteilen, spe- ziell über den Preis und über den Umfang des Auftrags. Ausserdem frage ich an, ob es Ihnen recht ist, dass ich es in die hiesige Tageszeitung zum Abdruck bringen lasse, dass Sie den Auftrag bekommen haben. Ich halte das im Interesse einer späteren Ausstellung in Hamburg für sehr richtig und hoffe, dass Sie damit einverstanden sein werden. Ich muss Sie natürlich noch bitten, mir Näheres über den Auftrag mitzuteilen. Handelt es sich bei dem Auftraggeber Herrn Reinhardt um den Director des „Deutschen Theater’s” in Berlin?» 
Munchmuseet, MM K 3855.   Brev. Datert 17.08.1906 . «Ich beabsichtige in Wien eine Ausstellung von Ihren Zeichnungen zu machen, und ersuche Sie, mir eine Anzahl Ihrer Zeichnun- gen (ohne Rahmen) zuzuschicken. Ich habe, wie Sie ja wiesen auch noch eine Anzahl hier und wollte ich diese, zusammen mit denen die ich von Ihnen noch erwarte, in Wien ausstellen.» 
Munchmuseet, MM K 3856.   Brev. Datert 28.09.1906 . «Im Besitze Ihrer geschätzten Zeilen freut es mich sehr, dass sich der Auftrag fürs Deutsche Theater nunmehr doch so gut wie ver- wirklicht hat. Hoffentlich bekommen Sie auch recht bald die M.5000.– dafür. Ferner wünsche ich Ihnen, dass Sie auch den Porträt-Auftrag der Schauspielerin Eysoldt definitiv übernehmen werden.» 
Munchmuseet, MM K 3857.   Brev. Datert 01.10.1906 . «Antwortlich Ihres gefälligen gestrigen Schrei- bers erwiedern wir Ihnen, dass wir auf unseren Vertrag bestehend 15% Provision für jeden Verkauf beanspruchen (kommen)\müssen/. Falls das Geschäft von M. 2000.– zu Stande kommt, hat die Auslieferung des Gemäldes durch uns zu erfolgen, der Käufer hat an uns zu zahlen, und werden wir Ihnen alsdann den Betrag von M. 2000.– abzüglich 15% also M. 1700.– sofort pr. Post einsenden.» 
Munchmuseet, MM K 3858.   Brev. Datert 03.10.1906 . «Antwortlich Ihrer gestrigen Karte möchten wir Sie bitten sich wegen Ausstellung Ihrer Bilder in Berlin nicht zu bemühen. Da wir dies bezüglich selber Schritte unternehmen möchten oder schon unternommen haben, könnte Ihr Dazwischentreten für beide Teile von Nachteil sein. Als Sie seiner Zeit bei uns wegen Ausstellung anfrugen, glaubten wir annehmen zu müssen, dass an Sie eine derartige directe Anfrage er- gangen sei. Da dieses nicht der Fall zu sein scheint, bitten wir gütigst das Weitere uns zu überlassen.– Wiederholt bitten wir aber um Ihre neuen Werke; wir können hier z.B. nicht eher ausstellen bis wir Ihre neuesten Bilder in Händen haben.– Ihre Ablehnung des Got\eb/otes „Mann mit gelbem Hintergrunde” haben wir» 
Munchmuseet, MM K 3859.   Brev. Datert 10.10.1906 . «Ich bin im Begriff das Herrenportrait an Herrn Ernest Thiel i/ Stockholm abzuschicken. – Damit kein Irrtum entsteht, möchte ich Sie bitten, mir das Bild noch einmal genau zu beschreiben. – Es ist nach den Photographien nicht No 18 sondern No 118; und stellt einen Herrn in ganzer Figur dar, mit weißem Anzug, Schlapphut & Pfeife; bitte mir so- fort mitzuteilen, ob es sich um dieses Bild handelt. – In Ihrem letzten Brief schreiben Sie, daß Sie mir keine Gemälde schicken können, weil Sie dieselben gebrauchen wollen, um sie persönlich zu verkaufen. Ich habe bis heute noch nichts von Ihnen über derartige Verkäufe gehört, und bitte Sie daher, mir diese eventuellen Verkäufe mitzuteilen. Haben Sie den Portrait- Auftrag Fräulein Eysold erhalten?» 
Munchmuseet, MM K 3860.   Brev. Datert 16.10.[????] . «Auf Ihre Postkarte kann ich Ihnen nur erwidern, daß Sie scheinbar unsern Kontrakt nicht durchgelesen zu haben. Ich kann Ihnen eine Durchsicht des Kontraktes nur dringend empfehlen! Sie werden daraus ersehen, daß Sie verpflichtet sind, mir mindestens 10–50 Bilder im Depot zu belassen. Daß es sich dabei nicht permanent um dieselben alten Bilder handeln kann, ist selbstverständlich. Ich kann die Bilder, die ohnehin schon öfters in Hamburg gezeigt sind, nicht im Februar oder März noch einmal zu zeigen. Ich muß Sie daher dringend ersuchen mir für die Ausstellung in Hamburg eine Anzahl neuer Bilder zu schicken. – Mitte Januar veranstalte ich in Berlin bei Cassirer eine Ausstellung, zu der ich unbedingt Ihre neuen, in Berlin noch nicht gezeigten Bilder brauche. Bei dieser Gelegenheit möchte ich nicht unerwähnt lassen, daß in Deutschland sowie in Oesterreich-Ungarn ich das Recht habe Ausstellungen von Ihnen zu veranstalten. Die Ausstellung einiger Bilder» 
Munchmuseet, MM K 3861.   Brev. Datert 12.11.[???? . «Ich bin im Besitze Ihrer Zeilen u. teile Ihnen mit, daß ich garnicht daran denke, Ihre Ruhe, die Sie für Ihre Arbeiten nötig habe zu stören.– Nur muß ich Sie ersuchen, mir für Ihre neue Ausstellung hier, welche im März stattfindet, auch Ihre neuen Arbeiten \zu/schicken wie Nietzsche, Ibsen etc.–» 
Munchmuseet, MM K 3862.   Brev. Datert 19.11.[????] . «Antwortlich Ihrer Karte teile ich Ihnen mit, daß ich für Berlin nicht Material genug habe. Schulte & Cassirer bedanken sich dafür mit Ihren alten, schon oft \in Berlin/ gezeigten Bildern neue Aus- stellungen zu arrangieren. Auch ich kann eine neue Ausstellung nicht mit alten, schon verschiedentlich ge- zeigten Bildern machen. Dr. Osthaus in Hagen hat einen Ankauf ebenfalls abgelehnt, da er erst Ihre neuen Ar- beiten abwarten will. Da es mir nicht verständlich ist, warum Sie mir Ihre neuen Arbeiten vorenthalten, ist es in unseren beiderseitigen Interessen wohl das Beste wir lösen auf gütigem Wege entweder jetzt oder per 1. April 1907 unsern Contract, denn unter den jetzigen Umständen weiter zusammen zu arbeiten ist für beide Teile wohl recht unerfreulich. Ich sehe Ihrer Entscheidung darüber entgegen u. zeichne» 
Munchmuseet, MM K 3863.   Brev. Datert 27.11.1906 . «Antwortlich Ihrer Zeilen vom 24. 11. mache ich Ihnen den Vorschlag unsern Contract auf gütigem Wege erst zum 1. April 1907 zu lösen, da dies in unserem beiderseitigem Interesse ist, denn eine Abrechnung ist in diesem Falle besser jährlich am Platze. Eine sofortige Ab- rechnung würde auch nur Meinungsverschiedenheiten her- vorufen. Ausserdem habe ich mich ja auch contraktlich verpflichtet in den 2 Jahren (1. April 1905 – 1907) für M. 6000.– Bilder zu verkaufen, was ich bis zum 1./IV 07 dann noch nachholen müßte.– Im Übrigen haben Sie ja auch noch ver- schiedene Aufträge, die noch nicht abgeschlossen, in Erledigung \zubringen/ u. liegt es shon des wegen auch in meinem Interesse, mit der Auflösung des Contractes bis zum 1. April 1907 zu warten. Auch habe ich im Januar noch eine Ausstellung in Berlin bei Cassirer, die ich unbedingt machen muß, da ich mich ver- pflichtet habe. Ferner will ich im Hamburg, in meinem Salon im März 1907 noch einmal eine Ausstellung Ihrer Bilder veranstalten u. möchte ich Sie bitten, mir für diesen Zweck auch Ihre neuen, hier noch nicht gezeigten Werke» 
Munchmuseet, MM K 3864.   Brev. Datert 03.12.1906 . «Ihren Brief schicke ich Ihnen anbei wieder zurück, da ich das von mir mit Bleistift umkreiste Wort nicht lesen kann. Falls es etwa „Verzeichnis” heissen soll, so erwidere ich Ihnen, daß ich Ihnen bereits wiederholt Verzeichnisse Ihrer Bilder zugesandt habe. Auch eine Ab- rechnung habe ich Ihnen erst vor einiger Zeit zugeschickt. Ich habe etwas anderes zu thun als Ihnen fortwährend Verzeichnisse u. Abrechnungen zu schicken. Ich wiederhole Ihnen hiermit, daß ich vor dem 1. April 1907 nicht abrechne. Bis dahin mache ich noch vollen Gebrauch betreffs Rechte u. Pflichten unseres Contractes. Deswegen muß ich Sie dringend lb/>ersuchen mir noch Näheres über Ihre Aufträge wie z.B. die Portraits Frl. Eysold, Bankdirektor      in Berlin, sowie der Fries im Deutschen Theater, mitzuteilen. –» 
Munchmuseet, MM K 3865.   Brev. Datert 12.12.1906 . «Ich habe cr. 130 Bilder von Ihnen in depot, incl. derjenigen, die sich momentan auf Asstellungen befinden. Ein genaues Verzeichnis, was gesandt,kann ich Ihnen jetzt nicht machen, da ich durch das Weihnachtsgeschäft mit Arbeit überhäuft bin.» 
Munchmuseet, MM K 3866.   Brev. Datert 20.12.1906 . «Ihr Schreiben vom 17. d.s. habe ich erhalten und freut es mich, dass Sie ein Bild an Herrn H. Esche, Chemnitz, verkauft haä- ben. Betreffs der Liste Ihrer Gemälde teile ich Ihnen zum so und so vielsten Male mit, dass ich Ihnen bereits drei Mal eine solche gesandt habe, wenn Ihnen diese abhanden gekommen ist, so kann ich doch nichts dafür. Ich schrieb Ihnen schon in meinem letzten Brief, dass ich Ihnen gern eine neue Liste senden will, aber erst Anfang Januar da ich bis Weichnachten keine Zeit dafür habe.» 
Munchmuseet, MM K 3867.   Brev. Datert 27.12.1906 . «Antwortlich Ihrer Zeilen teile ich Ihnen mit, daß Herr Director Schiefler mit mir dieser Tage Ihre Bilder auf nehmen wird u. schicke ich Ihnen dann ein Ver- zeichnis. Die          Zeichnungen von Ihnen (mehr habe ich nicht!) befinden sich noch in Wien auf einer Ausstellung. Im Übrigen bemerke ich, daß von Rechtswegen nicht ich sondern Sie mir ein Verzeichnis Ihrer Bilder zu schicken hätten; das ist kaufmännisch richtig, aber nicht umge- kehrt, wie Sie es verlangen! Wenn mein Verzeichnis damals Ihrer Ansicht nach nicht stimmte, hätten Sie mir dies s.Z. sofort mitteilen müssen. –» 
Munchmuseet, MM K 3868.   Brev. Datert 09.01.1907 . «Teile Ihnen hierdurch mit, daß ich Ihnen verschiedener Gründe wegen vorläufig nicht sagen kann, ob es mir möglich ist, Ihnen neue Gemälde zur Ausstellung zu geben.» 
Munchmuseet, MM K 3869.   Brev. Datert 17.01.1907 . «Auf Ihre Zeilen vom 9. Januar teile ich Ihnen mit, dass Herr Schiefler das Verzeichnis Ihrer Gemälde noch nicht fertig hat, ich werde Ihnen dasselbe dann nach Fertigstellung zusenden.» 
Munchmuseet, MM K 3870.   Brev. Datert 19.01.1907 . « \Nachs. Berlin/  \Cafe Bauer/  \Mattheß  … /  Herrn  Edvard Munch  \21/1 Berlin Caffee Bauer/  Weimar,  Hotel Russischer Hof.» 
Munchmuseet, MM K 3871.   Brev. Datert 22.01.1907 . «Anbei erhalten Sie das Verzeichnis Ihrer Gemälde, die sich gegenwärtig bei mir und auf auswärti- gen Ausstellungen befinden. Es ist alles was ich von Ihnen, ausser den 10 Zeichnungen im Depot habe. – Betreffs der neuen Studien, die Sie für die Ausstellung Cassirer an diesen direkt geschickt haben will ich Ihnen in diesem Fall gestatten, daß Sie bei den Studien, falls von diesen verkauft wird, dieselben  …  mit Cassirer direkt verrechnen. Sie müssen mir aber auf- geben, wenn Sie verkauft haben.– Wie steht es nun eigent- lich mit Ihrer Ausstellung für Hamburg? Ich muß da- für einige Ihrer neuen Arbeiten haben! Ich brauche Sie sie ja auch nur für kurze Zeit, d.h. für ca. 4 Wochen. Nach Schluß der Ausstellung in Hamburg schicke ich Ihnen die neuen Arbeiten sofort wieder zu! Ich muß nur jetzt im Klaren sein, ob ich für Hamburg d wenigstens einige Ihrer» 
Munchmuseet, MM K 3872.   Brev. Datert 27.09.1927 . «Ich schätze Sie im Besitz meines kürzlichen Schreibens, in dem ich unter anderm auch den Wunsch aussprach, mal wieder Gelegenheit zu haben Bilder von Ihnen kaufen zu können; ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir dieses irgend wie ermöglichen könnten.» 
Munchmuseet, MM K 3873.   Brev. Datert 15.01.1927 . «Vielen Dank für Ihr freundliches Schreiben; wir dürfen wohl daraus entnehmen, dass Sie prinzipiell nicht gegen eine Ausstellung Ihrer Bilder in Hamburg sind,sondern nur glauben, dass infolge der im vorigen Jahr in Deutschland gezeigten grösseren Kollektion Ihrer Bilder der Zeitpunkt der Hamburger Ausstellung ver- früht sei. Dem gegenüber möchten wir aber feststellen, dass wir die Ausstellung ja erst im Sommer bringen möchten.» 
Munchmuseet, MM K 3874.   Brev. Datert 10.11.1923 . «Sie werden sich gewiss wundern, dass ich Ihnen heute schreibe, in einer Zeit der wirtschaftlich grössten Not Deutschlands.» 
Munchmuseet, MM K 3875.   Brev. Datert 28.02.1925 . «Vielen Dank für Ihr gefl. Schreiben. In Beantwor- tung desselben gebe ich Ihnen nachstehend die Summe auf, die ich Ihnen im vorigen Jahr für Ankäufe zahlte:» 
Munchmuseet, MM K 3876.   Brev. Datert 15.09.1917 . «Bei Durchsicht Ihres Kontos sehen wir, dass Sie von uns noch den Betrag von 1710 Kronen zu fordern haben. Wir be- dauern sehr, dass der Krieg nicht gestattete, Ihnen Ihr Guthaben bis heu- te zu bezahlen.» 
Munchmuseet, MM K 3877.   Brev. Datert 16.03.1916 . «Zunächst bitte ich nochmals um Entschuldigung, daß Ihre letzte Sendung erst heute von mir geregelt wird. Ich war, wie ich Ihnen schon kürzlich per Postkarte schrieb, dienstlich verhindert, mich geschäftlich zu betätigen. Ich gebe Ihnen zunächst Abrechnung Ihrer letzten Sendung; dieselbe beträgt laut Ihrer Aufstellung:» 
Munchmuseet, MM K 3878.   Brev. Datert 13.09.1913 . «Einliegend gebe ich Ihnen eine Liste der Blätter, die ich gerne haben möchte und die ich Sie bitte recht bald abzusenden. Geld erhalten Sie sofort, wenn Sie mir die Sachen liefern werden. – Falls Sie mir nicht alles sofort liefern können, dann schicken Sie mir wenigstens einen Teil und legen Sie auch die neuesten Arbeiten bei, wenn Sie mir solche verkaufen wollen. – Ich freue mich sehr für Sie tätig sein zu können und danke Ihnen heute nochmals für das Entgegenkommen, das Sie mir zeigten. Die schönen Tage in Hvidsten und Moss werde ich nie vergessen. –» 
Munchmuseet, MM K 3879.   Brev. Datert 12.06.1930 . «Dieser Tage erhielt ich Nachricht, dass wir eine Aus- stellung Ihrer Graphik in Amerika veranstalten können. Ich möchte dieselbe nun gern aus begreiflichen Gründen so gut und so umfangreich wie möglich machen und da langt der Bestand unseres Lagers nicht. Auch habe ich bereits manches wieder von den neuen Arbeiten verkauft, die ich gelegentlich meines letzten Besuches bei Ihnen erworben habe. – Es wird nun wohl nichts anderes übrig bleiben als dass ich wieder zu Ihnen komme um einzukaufen und zwar möglichst auch die neueren Blätter, die wahrscheinlich besonders interessieren werden. Teilen Sie mir doch bitte durch einige Zeilen mit, ob Ihnen mein Besuch zwecks Ankauf genehm ist.» 
Munchmuseet, MM K 3880.   Brev. Datert 03.07.1930 . «Gestern rief Herr Hudtwalcker bei mir an und erzählte mir von seiner telefonischen Unterredung mit Ihnen. Ich darf daraus schliessen, dass Ihnen mein Besuch in ca. 14 Tagen angenehm sein wird. Sollte ich mich hierin irren, dann bitte telegraphieren, telephonieren oder schreiben Sie mir, wenn auch nur eine Postkarte.» 
Munchmuseet, MM K 3881.   Brev. Datert 22.09.1930 . «Ich gestatte mir Ihnen per Drucksache das gedruckte Verzeichnis der Ausstellung Ihrer Graphik in unseren Räumen zu übersenden. Ich füge die Besprechungen des Hamburger Fremden- blattes und der Hamburger Nachrichten bei. Die Ausstellung ist, der ihr zukommenden Bedeutung entsprechend, würdig gehängt. Dieselbe umfasst unsere sämtlichen Räume. Der Besuch ist, der heutigen Zeit entsprechend, gut. Ein Beweis für das hohe Interesse ist auch der gute Besuch der Schulen, die klassenweise zahlreich bei uns erscheinen. – Ich freue mich Ihnen dieses mitteilen zu können. – Leider ist der Verkauf nicht sehr erheblich. Der künst- lerische Erfolg ist aber, wie wir es auch nicht anders erwarteten, durch aus zufriedenstellend. Wir haben die Sammlung zusammenge- stellt aus den Blättern, die ich bei Ihnen erwarb, die also unser Eigentum sind und aus Beständen hiesiger Privatsammlungen, die uns liebenswürdigerweise sehr entgegenkommend behandelten.» 
Munchmuseet, MM K 3882.   Brev. Datert 24.10.1930 . «Wir stehen, wie wir Ihnen bereits schrieben, mit Professor Valentiner in Detroit schon seit einiger Zeit in Unterhandlung und haben nun eine Ausstellung Ihrer Arbeiten für Januar und Februar 1931 vereinbart.– Alle Fracht und Ver- sicherungsspesen hin und wieder zurück nach Hamburg tragen wir.» 
Munchmuseet, MM K 3883.   Brev. Datert 02.01.1931 . «Unser soeben stattgefundenes Telefongespräch bestäti- gend teile ich Ihnen hierdurch mit, dass ich laut unserer Verab- redung Mitte nächster Woche, also Mittwoch oder Donnerstag morgen, hier abfahren werde. Ich werde meine genaue Ankunft Ihnen noch vorher telegraphisch mitteilen.» 
Munchmuseet, MM K 3884.   Brev. Datert 13.03.1931 . « Herrn  Edvard Munch  Oslo – Skoien  Villa Ekely  Norwegen» 
Munchmuseet, MM K 3885.   Brev. Datert 27.04.1931 . «Ich schrieb am 10. ds. Mts. Herrn Meidell in Oslo einen längeren Brief und bat auch darin um Ueberlassung Ihrer Ausstellung, sowohl Ihrer Gemälde wie auch der Graphik. Bis heute warte ich sehnlichst auf eine Antwort; seien Sie doch so liebenswürdig und geben Ihre Anweisung. Sie wissen doch, sehr geehrter Herr Munch, wie sehr gerade wir uns für Ihre Kunst interessieren und so ist es doch selbstverständlich, dass dieselbe bei uns in einer Weise ausgestellt wird, die Ihnen und auch Ihren Freunden Freude machen wird.» 
Munchmuseet, MM K 3886.   Brev. Datert 22.05.1931 . «Ich beziehe mich auf mein Schreiben vom 8. ds. Mts., in dem ich Ihnen mitteilte, dass auch Herr Direktor Schiefler ein gewisses Interesse daran hat, Ihre Ausstellung in Hamburg zu sehen.» 
Munchmuseet, MM K 3887.   Brev. Datert 30.06.1932 . «Herr Dr. Hartlaub, Direktor der Städtischen Kunsthalle Mannheim sagte mir kürzlich, dass er eine kleine Ausstellung vorbereite, die die Uebereinstimmung von per- sönlichem Kunststil, Handschrift und körperlichem (physiogno- mischen) Habitus beweisen soll. Wären Sie nun wohl in der Lage mir, resp. Herrn Dr. Hartlaub für ein Vierteljahr leih- weise ein paar gute Portraitaufnahmen von Ihnen möglichst Kopf und ganze Figur, Vorderansicht und auch Profil für die- sen Zweck zu überlassen. Sie würden mich, sowie Herrn Dr. Hartlaub, dem ich sehr gern gefällig sein möchte und der mit der Ausstellung wirklich etwas sehr interessantes vorberei- tet, sehr zu Dank verpflichten.» 
Munchmuseet, MM K 3888.   Brev. Datert 11.12.1933 . «Zu ihrem 70. Geburtstag gestatten wir uns Ihnen unsere allerherzlichsten Glückwünsche auszusprechen. Seit lan- gen Jahren einander nahestehend, haben wir Sie, wie wohl kaum eine andere Firma, auf Ihrem Weg der Kunst verfolgen können. Die Erinnerungen, die unsere Firma mit Ihrem Namen verknüpfen, sind uns ausserordentlich wertvoll. – Wir wünsehen Ihnen ge- sundheitlich alles Gute und sind überzeugt, wenn dieser unser Wunsch erfüllt wird, Sie der Menschheit noch viel zu geben im Stande sein werden.» 
Munchmuseet, MM K 3889.   Brev. Datert 17.01.1934 . «Ich haben einen Interessenten für Ihre Litho- graphie Selbstbildnis im Weinrestaurant (Sie sitzen an einem runden Tisch, eine Flasche Wein mit einem Glas steht vor Ihnen). – Sie würden mich sehr zu Dank verpflich- ten, wenn Sie mir mitteilen würden, ob Sie noch einen Abzug ha- ben und wie teuer Sie mir denselben liefern würden. Wenn der Kun- de sich dann zur Bestellung entschliesst, sende ich Ihnen Ihr Guthaben sofort per Post ein.» 

Commeter’sche Kunsthandlung er omtalt følgende steder

Munchmuseet, MM K 2046.   Brev fra Anna Auerbach.
«und sie wissen sich keinen andern Rat, als Sie selbst anzu- fragen, wie man es anstellen muss. Piper und Commeter konnten nichts schaffen. Dann waren wir vor ei- nigen Wochen in Berlin, dort habe ich alle klassi- schen und modernen Kunsthandlungen ab- gelaufen. Alle schämten»
Munchmuseet, MM K 2306.   Brev fra Curt Glaser.
«Ihnen in seinem Museum hatte. Heut war er hier und erzählte mir, daß er jetzt für 6000 Mark Graphik bei Commeter und Arnold gekauft hat. Die Bilder von Steinbart hatte ein Kunsthändler gekauft. Kürzlich hat ein sehr reicher Sammler hier den Truthahn erworben. Im letzten Heft der „Neuen Rundschau” habe ich einen kurzen Aufsatz über Ihre Graphik. Die Zeitschrift bringt nur sehr selten etwas über bildende Kunst. Darum ist es gut, etwas darin zu haben.»
Munchmuseet, MM K 2314.   Brev fra Curt Glaser.
«Es heisst immer, daß Sie ein schlechter Briefschreiber sind. Aber dieses Mal bin ich sehr tief in Ihrer Schuld, und Sie werden sich wohl mit Recht gewundert haben, so lange nichts von mir zu hören. Aber es gibt jetzt so vielerlei Hemmungen, innere sowohl wie äußere. Es ist keine leichte Zeit für uns alle. Im ganzen ist glücklicher- weise bei uns noch alles unverändert, und das ist zu- nächst ja die Hauptsache. Leider haben allerlei Hinder- nisse die Ausgabe des Buches, das ja Weihnachten er- scheinen sollte, noch immer verzögert. Bruno Cassirer ist auch inzwischen eingezogen worden. Nun sind noch Schwie- rigkeiten mit dem Umschlag und den Buchbinderarbei- ten. Aber ich hoffe bestimmt, daß es in den nächsten Wochen wird erscheinen können. Das Interesse für Kunst ist ja hier im Kriege keineswegs erlahmt. Es wird sogar erstaunlich viel und zu hohen Preisen ge- kauft, und die Ausstellungen sind besucht. Kürzlich kamen bei Commeter in Hamburg ein paar graphische Blätter von Ihnen vor, und sie wurden sehr gut bezahlt. Sie haben wohl schon davon gehört. Sonst gebe ich Ihnen gelegentlich einmal eine Liste mit den Preisen. Wieder habe ich Ihnen eine Anfrage zu über- mitteln. Seemann möchte gern wieder einmal eine Platte von Ihnen für die Zeitschrift für bildende Kunst. Er hatte vor Jahren schon einmal eine. Er ist bereit, sie sehr gut zu bezahlen. Hätten Sie Lust, eine zu radieren?»
Munchmuseet, MM K 2656.   Brev fra Albert Kollmann.
« Als ich von Weimar abreiste wurde ich krank und jetzt bin ich in Wiesbaden Ich muss die Baeder gebrauchen weil ich ganz lahm geworden war. – Nun ist es wieder total Winter, viel Schnee. – Vielleicht sind Sie nicht mehr in Weimar? Hier wohnt ein alter Freund von mir. Dem habe ich das Buch gegeben zu lesen. Er sagt, dass er Gemaelde kaufen will von Munch. Er reist oft nach Hamburg und ich sagte ihm dass er sie bei Comm Kommentareter haben kann. Ich wünsche dass es Ihnen gut geht. Wollen Sie mir schreiben wird es mich sehr freuen.»
Munchmuseet, MM K 2657.   Brev fra Albert Kollmann.
«erregt, dass ich schlimmen Nerven Anfall bekam. Hier in Wiesbaden muss ich die Kur gebrauchen –: baden und trinken. Bei dem sehr kalten Winter Wetter bleibt mein Zustand schlecht und ich werde wohl noch 2 bis 3 Wochen hier sein. Leider kann ich jetzt nicht nach Hamburg. – Es ist aber ein Freund von mir dahingereist, dem ich gesagt habe dass er Ihre Ausstellung b Comm Kommentareter besuchen u wenn er ein Bild passend fände – kaufen möge. In Hamburger Zeitungen habe ich noch keine Kritiken gefunden.»
Munchmuseet, MM K 2659.   Brev fra Albert Kollmann.
« Vielen Dank für Ihren freundlichen Brief. Es freut mich sehr Dass es Ihnen gut geht und dass Sie nach Berlin fahren werden, Ihre zwei Ausstellungen dort zu sehen bei Schulte u b. B Cassirer. Ich wünsche Ihnen viel Glück dazu. Leider kann ich nicht auch dahin komm Kommentaren. Es geht nicht gut. Es wird mir schwer zu schreiben. Arm u Hand sind lahm. Bis 11 April bleibe ich nur hier in Wiesbaden. Dann fahre ich nach Frankfurt u. Homburg und weiter muss ich in Luftkur. Ihre Adresse weiss ich: Comm Kommentareter Hamburg.»
Munchmuseet, MM K 2776.   Brev fra Max Linde.
«Ihr Brief wurde mir nach Amrum nachgesandt. Ich bin jetzt wieder in Lübeck, um meine Praxis wieder auf- zunehmen. Die Yacht Stella hat bis jetzt 10 Preise gewonnen. Unsere Leute haben sich sehr über die Photographien gefreut und danken bestens. Ich rate Ihnen, sowohl die Commeter'sche Ausstellung wie auch die graphische Ausstellung in Hamburg zu beschicken. An letztere»
Munchmuseet, MM K 2807.   Brev fra Max Linde.
«Von Commeter ist noch nichts eingegangen. Ich habe ihm heute geschrieben, dass er es mir schickt. Ich werde dann an Frl. das Geld, wie angegeben, senden.»
Munchmuseet, MM K 2808.   Brev fra Max Linde.
«Soeben sind M 2000.– von Commeter eingegangen. Ich lasse nun am Montag die M 700. – an Fräulein abgehen.»
Munchmuseet, MM K 2810.   Brev fra Max Linde.
«von Commeter»
Munchmuseet, MM K 2811.   Brev fra Max Linde.
«Die grosse Sommernacht ist noch bei Commeter. Ich habe»
Munchmuseet, MM K 2818.   Brev fra Max Linde.
«freut mich, dass Sie so viel gemalt haben, und ich bin sehr gespannt, es zu sehen. Am 2ten März reise ich von hier ab. Ich werde über Hamburg fahren und dann persön- lich bei Commeter vor- sprechen. So etwas wie die Rahmenfrage lässt sich am besten persönlich besprechen. Sie haben meiner Meinung nach nicht nötig teuere Rahmen zu bezahlen, da sich die Abmachung»
Munchmuseet, MM K 2819.   Brev fra Max Linde.
«oder weniger Freunde von Feuchtigkeit. Ich sah Ihre Ausstellung in Hamburg und war sehr befriedigt. Die Commeter- schen Räume sind die schönsten Salons, welche man sich vorstellen kann, in der besten Lage am Jungfernstieg. Die Bilder waren alle sehr würdig aufgehängt. Einfache weisse Rahmen. Ich muss sagen, dass dies einen ausgezeichneten Eindruck machte. Es gehört nun einmal dazu, dass die dehors gewahrt werden müssen. Alle Ihre früheren Ausstellungen waren nicht»
Munchmuseet, MM K 2821.   Brev fra Max Linde.
«Es ist schade, dass Sie durch allerhand Aufregungen an der Arbeit gehindert werden. Ich dachte mir gleich, dass Berlin nichts für Sie sei. Was Ihre Anfrage wegen Commeter anlangt, so glaube ich, dass Sie laut Wortlaut des Contractes die Provision an Commeter zahlen müssen. Es steht, wie Sie schreiben „Bei Verkäufen innerhalb Deutschlands”. Da der Käufer ein Deutscher ist, das Bild in Deutschland gemalt ist, und Sie es hier dem Käufer übergeben, so kann es mir»
Munchmuseet, MM K 2822.   Brev fra Max Linde.
«Es tut mir sehr leid, dass Sie so viele Unruhe haben, und besonders durch den Commeter'schen Vertrag. Eigentlich sollten Sie hier- durch ja gerade zur Ruhe kommen. Was Ihre Streit- frage anlangt, so rate ich Ihnen dringend, sie Herrn Direktor Schiefler zu unterbreiten. Dieser hat Ihnen ja seiner Zeit den Contract aufgesetzt. Ich würde ihn um Rat fragen,»
Munchmuseet, MM K 3045.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Haben Sie Dank für Ihren Brief und Ihre Zusage, unsere Ausstellung zu beschicken. Wenn Commeter vorher ausstellt, so schadet das nichts, uns kann es ja recht sein, je mehr das Interesse des Publikums für die graphischen Künste und speciell auch für Ihre Sache ge- wonnen wird»
Munchmuseet, MM K 3070.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Commeter jammert nach Ihrer Adresse; ich habe ihn an Dr. Linde verwiesen und schicke einsweilen, um sie ausfindig zu machen, eine Postkarte als Kundschafter.»
Munchmuseet, MM K 3072.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Nun haben Sie doch das Geld ges- schickt; fast wäre ich Ihnen böse, als wollten Sie mir das freundschaftliche Vertrauen kündigen. Aber so will ich es doch nicht auffassen, und danke Ihnen für die Sendung. Ich wollte so schon die- ser Tage schreiben und Ihnen sagen, wie famos Ihre Ausstellung bei Commeter ist. Ich habe noch keine Ausstellung Ihrer Bilder gesehen, die so einen geschlossenen und wohlthuenden Gesammteindruck macht wie diese, und ich glaube auch, dass sie viel Interesse erweckt. Relativ natürlich; die grösseren Kreise sind nicht reif dafür. Das Bild der norweg. Fami- lie, die Grossmutter, Mutter und das Kind»
Munchmuseet, MM K 3074.   Brev fra Gustav Schiefler.
«dert wären, einzugreifen. Ich nehme an, dass Sie Herrn Dr. Linde oder Herrn Kollmann, die ja schon viel nach einer solchen Richtung für Sie thätig gewesen sind mit der Sache betrauen würden. Ubri gens würde auch ich, insoweit Sie wünschen, dass ich Sie Ihnen in Ihren Beziehungen zu Commeter behülflich wäre, natürlich gern meine Dienste zur Verfügung stellen, wenn ich auch in Dingen des Bilder geschäfts nicht viel Erfahrung habe»
Munchmuseet, MM K 3077.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Commeter will nun jawohl im März Ihre(oder schon früher?) Ihre Ausstellung veranstalten. Ich habe ihm, wenn ich es mit meiner Zeit einrichten kann, halbwegs zugesagt dann einmal in seinen Räumen einen Vortrag über Ihre Kunst zu halten. Was meinen Sie dazu? Wür de es Ihnen erwünscht erscheinen»
Munchmuseet, MM K 3080.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Gestern war ich bei Commeter; er sagt, er habe mehr Zeichnungen als er Ihnen gesandt, nicht erhalten Die photographischen Aufnahmen»
Munchmuseet, MM K 3082.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Bei Commeter werde ich noch ein- mal mahnen.»
Munchmuseet, MM K 3084.   Brev fra Luise Schiefler.
«Als mein Mann neulich mit Commeter sprach, sagte ihm dieser, dass er Ihre Bilder photographiert hätte, hoffentlich sind Sie nun bereits in Ihren Besitz gelangt; aber bei Commeter geht alles fein langsam, er hetzt sich nicht ab.»
Munchmuseet, MM K 3085.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Bei Commeter haben wir vorgestern die Bilder für Ihre Ausstellung ausgesucht. Meine Frau war mit dort. Es war uns eine grosse Freude und ein grosser Genuss, manche alte Bekannte und manches, was uns noch unbekannt war, zu sehen»
Munchmuseet, MM K 3087.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Bei Commeter werde ich gleich nach meiner Rückkehr (Montag) vorgehen, um eine energische Verbal- note an ihn abzulassen. Ich hoffe, dass die Ausstellung sehr gut wird; ich werde also während derselben bei Com- meter einen Vortrag halten. Hoffent lich gelingt es mir, das Interesse an Ihrer Kunst zu verbreiten»
Munchmuseet, MM K 3089.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Ich bin gleich bei Commeter gewe- sen und glaube Sie ganz beruhigen zu können. Es scheint mir nicht im geringsten ein böser Wille vor- handen zu sein, aber es geht bei Suhr gelegentlich ein wenig langsam. Die Listen-Angelegenheit sollte noch heute erledigt werden; der junge Suhr sei in Berlin gewesen und dadurch habe es sich verzögert. Auch die An- gabe über die Rahmen sollte Ihnen umgehend zugehen.»
Munchmuseet, MM K 3091.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Ich bin neugierig, ob Cassirer oder Commeter sich werden bereit finden lassen, das Buch zu verlegen. Wenn nicht, dann nehme ich es in Selbstverlag.»
Munchmuseet, MM K 3092.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Ich habe in meinen Papie- ren nachgesehen, aber gefun- den,dass ich ein Exemplar Ihres Vertrages mit Commeter nicht habe. Ich habe auch noch nicht mit Commeter gesprochen, weil ich zweifelhaft bin, ob es Ihnen erwünscht sein würde dass Commeter von dieser Nietz- sche-Bild-Angelegenheit erfährt. Wenn der Vertrag so lautet, dass er Prozente für Verkaufe inner halb Deutschlands und Oesterreichs»
Munchmuseet, MM K 3093.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Was die Preise der Bilder anlangt, so scheint es mir ganz unzweifelhaft zu sein, dass Sie die Preise erhöhen kön- nen. Vorausgesetzt, dass Sie nicht bei Ihrer Vereinbarung mit Commeter aus- drücklich Sich dieses Rechts begeben haben, was \Sie/ doch gewiss nicht gethan»
Munchmuseet, MM K 3094.   Brev fra Gustav Schiefler.
«3) dass Sie die Auslieferung von Bildern verlangen können wenn Commeter mindestens 60 behält. Nur dürfen Sie sie keinem andern in Deutschland»
Munchmuseet, MM K 3098.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Bei Commeter habe ich ein Verzeichnis der Bilder noch nicht aufgenommen. Ich habe noch keine Zeit gefunden.»
Munchmuseet, MM K 3099.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Mit Bruno Cassirer habe ich gesprochen. Er ist geneigt, eine Aus- stellung zu machen; will gern aber gleichzeitig Bilder bringen, wenn er das, nach Ihrem Contract mit Commeter, dürfte. Ich sagte, ich glaubte, dem stände nichts im Wege. Aber ohne den Contract könnte ichs aus dem Kopfe nicht sagen. Wir haben dann in Aussicht genom men, dass möglichst Ausstellung und»
Munchmuseet, MM K 3103.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Haben Sie besten Dank für Karte und Brief. Es thut mir leid, dass Sie Schwierigkeiten mit Commeter haben, aber wie gesagt, ich würde rathen, nichts zu übereilen. Ich hoffe, wir können in Berlin darüber sprechen; ich denke Frei- tag den 9. hinzufahren und bis Montag eventuell Dienstag früh zu bleiben»
Munchmuseet, MM K 3103.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Unter den hiesigen Rechtsanwalter würde sich Dr. Robinow natürlich am meisten für Sie persönlich inter essiren. Aber wenn Sie einen sehr ener gischen wollen, wurde ich Ihnen Dr. Kaemmerer in Firma Dr. Behn, Kaemme- rer Niemeyer Adolfsplatz 2 empfehlen. Aber ich rathe Ihnen, schreiben Sie nur erst, ehe Sie gerichtliche Schritte un- ternehmen. Denn wenn das erst einmal geschehen ist, lässt S sich ein gutes Ein- vernehmen zwischen Ihnen und Commeter»
Munchmuseet, MM K 3106.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Bei Commeter kann ich in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr anfangen, das Verzeichnis aufzunehmen; ich habe bis- her schlechterdings die Zeit nicht gefunden.»
Munchmuseet, MM K 3107.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Was die Angelegenheit mit C. angeht, so habe ich Ihrem Wunsche entsprechend noch nichts gethan. Es ist das glaube ich auch ganz gut, denn um Weihnachten haben die Kaufleute ihren Kopf so voll, dass Sie alles, was man Ihnen sagt, vergessen, soweit es sich nicht um Weihnachts-Einkäufe handelt.»
Munchmuseet, MM K 3108.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Vergangenen Montag habe ich endlich mit Hülfe meiner Frau bei C. ein Ver- zeichnis Ihrer dort vorhandenen Gemälde aufgenommen, und auch eine Abschrift des ganzen Verzeichnisses, welches er hat, gemacht. Letzteres wird vermutlich das jenige sein, welches Sie auch haben. Beide Verzeichnisse stehen Ihnen natür- lich zur Verfügung, sobald Sie sie haben wollen.»
Munchmuseet, MM K 3109.   Brev fra Gustav Schiefler.
«dass C. irgendwie ein böses Gewissen hat.»
Munchmuseet, MM K 3113.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Ihren Brief aus Stockholm habe ich auch erhalten. Ich bin noch nicht bei Com- meter gewesen, weil ich noch von Ihnen weitere Nachricht haben muss, ehe ich eine für Sie verbindliche Erklärung abgeben kann.»
Munchmuseet, MM K 3116.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Klingenberg meldet, dass ihm von Commeter 43 Bilder überwiesen seien, die er ebenfalls auf Lager genommen habe.»
Munchmuseet, MM K 3117.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Also: die Commeter Rechnung»
Munchmuseet, MM K 3176.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Aus meiner guten Absicht, Ihnen gleich zu antworten, ist wieder nichts geworden. Ich hatte auf dem Gericht noch mehr zu thun als sonst. Dazu längeren Hausbesuch, abendliche Vorträge, die ich hören musste, und die Besuche beim Augenarzte, die ich immer noch fortsetzen muss, schluckten das letzte bischen Zeit. So bin ich auch erst jetzt dazu gekom- men mit Commeter zu sprechen. Gestern war Herr Oberheide, einer der Theilhaber bei mir, und ich habe ihm gesagt, dass Sie wohl bereit sein würden, ihm Sachen zu schi- cken, wenn er sich verpflichtete, für»
Munchmuseet, MM K 3180.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Auch Commeter fragen immer wieder bei mir an, ob Sie nicht einmal wieder eine Ausstellung»
Munchmuseet, MM K 3205.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Es kommt noch eine weitere geschäft liche Frage. Commeter wünscht sehn lichst eine Ausstellung von Ihnen zu veranstalten und hat mich erneut gebeten, bei Ihnen in seinem Namen anzufragen, was ich hiermit gethan haben will.»
Munchmuseet, MM K 3211.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Nolde hatte bei Commeter kürzlich eine sehr schöne Aus- stellung. Ich wollte, Sie hätten sie gesehen. Den Mittelpunkt bil- dete eine Kreuzigung, umgeben auf beiden Seiten von je vier Tafel bildern. Gleichzeitig sehr dekora- tiv und verinnerlicht. Als Augen weide am schönsten ein Triptychon mit der Legende der heil. Maria von Egypten. Aber Sie hätten die Menschen schelten hören sollen über die Frechheit, so was so zu malen. Ich meine, in diesen Bildern»
Munchmuseet, MM K 3212.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Von Commeter erhielt ich anlie genden Brief, den ich Ihnen zur Kenntnisnahme beifüge. Ich will»
Munchmuseet, MM K 3220.   Brev fra Luise Schiefler.
«Glasers haben uns viel von ihrem Aufenthalt bei Ihnen vorgeschwärmt, Perls war neulich bei uns, als Com- meter die Ausstellung Ihrer Werke hatte. So viel blaue Zettel hat man hier lange nicht gesehen, Sie hingen oben in den hellen Sälen, Corinth unten im Dunkeln. Grosses Interesse war für Ihre Sachen vorhanden.»
Munchmuseet, MM K 3231.   Brev fra Gustav Schiefler.
«künstlerischer und geisti ger Güter interessirt sind. Augenblicklich ist bei Comme- ter eine grosse Nolde-Ausstel lung, von der ich wohl möchte, dass Sie sie sähen und dass ich mit Ihnen darüber sprechen könnte. Vorher gabs eine Aus stellung von Ihrer Grafik, unter der einige mir noch unbekann te Blätter, z.b. die Schneeschipper aus Kragerö waren. Es ist ganz gut verkauft worden.»
Munchmuseet, MM K 3259.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Wie ich höre, wird Herr Oberheide von Commeter in nächster Zeit zu Ihnen reisen, und ich dachte, vielleicht könnte er Ihnen die Arbeit mit meinen Fragebogen dadurch erleichtern, dass Sie mit ihm die Fragen durch- gehen, und dass er dann die Antwort für Sie gleich einträgt. Er ist dazu bereit. Ich mache den Vorschlag für den Fall, dass Ihnen damit gedient ist. Natürlich sollen Sie nicht damit gequält werden. Er ist auch bereit, die Blätter, die ich noch sehen und nach ihrer Grösse \a/us\mess/en muss, für \m/ich mitzubringen und sie nach gemachtem Gebrauch zurückzuschaf fen. Es wäre das also eine günstige Gelegenheit, die Sache zu vereinfachen.»
Munchmuseet, MM K 3266.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Gestern waren wir in der Stadt bei Commeter und haben von Herrn Ober- heide die beiden wundervollen Lithographieen ausgehändigt erhalten, die Sie ihm freundlicher Weise als Weihnachtsgeschenk für mich mitgegeben haben. Sie haben mir und auch meiner Frau damit eine grosse Freude gemacht. Haben Sie sehr herzlichen Dank dafür. Einen fast ebenso grossen Dank verdienen Sie für den ausführlichen Brief, den Sie geschrieben haben. Wenn solch ein Brief von Ihnen ankommt, ist es ein Ereignis für das Haus Schiefler und die Familie tritt zusammen um den Inhalt zu hören. Denn Sie werden ja nun einmal wie eine Art übernatürlichen Wesens verehrt. Und der kleine Engel lässt Ihnen besonders für die Erlaubnis danken, dass er die Vignette für sein Bücherzeichen benutzen darf, auch für den Neujahrs- gruss von der „Familie Munch”, auf den sie sehr stolz ist. Fein ist ja auch die Schlussbignette des Briefes mit dem korrespondierenden Maler.»
Munchmuseet, MM K 3295.   Brev fra Gustav Schiefler.
«In den nächsten Tagen wird Herr Oberheide von Commeter, wie er mir sagte, zu Ihnen reisen und Ihnen Grüsse von uns bringen. Er wird Ihnen ein gebundenes Exemplar des ersten Teiles m\e/ines Katalogs vorlegen, in welchem ich Sie bitte, die beiden radierungen zu signiere, mit Ihrer Unterschrift. Es ist das Exemplar Nr. 1 auf Japan, das ich seiner Zeit meiner Frau dediziert habe und habe in Pergament habe binden lassen. Es sind damals nur \s/echs Exemplare auf Japan abgezogen, und nur die drei ersten dieser Exemplare haben die E\R/adierungen von der unverstählten Platte abgezogen. In den beiden anderen – also in den Nummern 2 uns\d/ 3 – haben Sie die Radierungen schon mit Ihrer Unterschrift versehen. Das eine davon haben Sie im Jahre 1922 erhalten, das anderebesitze ich noch. Dies erste, das Ihnen jetzt Herr Oberheide vorlegen wird, ist aber noch nicht signiert, und ich bitte Sie, das nun jetzt nachzu … \h/olen, damit m\me/ine Frau es mit den Unterschriften unter den beidenRadierungen besitzt. Sie hat immer die ersten Exemplare meiner Bücher bekommen.»
Munchmuseet, MM K 3298.   Brev fra Gustav Schiefler.
«Vor einigen Tagen war der junge Maler Kluth, von dessen interessanten Bildern jetzt hier im Kunstverein eine Ausstellung ist, bei uns und hat uns viel von dem Zusammensein mit Ihnen, das ihn sehr beglückt hat, erzählt. Auch die grosse Ausstellung Ihrer Graphik bei Commeter hat uns Veranlassung gegebenm uns besonders viel in Gedanken uns mit Ihnen zu beschäftigen. Lei- der haben wir wiederholt Herrn Oberheide dort nicht getroffen, so dass er uns nichts von seinem kürzlichen Besuche bei Ihnen hat mitteilen können. Ihre Grüsse hatte er uns schriftlich über- mittelt a:\l/s er im\un/s af\uf/fp\o/rderte, do\i/e scj\hm\n/en B:\l/ätter zu beso\i/cj\h/- tigen, die er aus Oslo mitgebracht hat.»
Munchmuseet, MM K 3300.   Brev fra Gustav Schiefler, Luise Schiefler.
«Ihre Mitteilungen über Commeter-Oberheide haben uns lebhaft interessiert. Es mag ja sein, dass der gute – oder böse – Oberheide sich zu Gute halten zu können mein\t/, er habe sich bei der amerikanischen Ausstellung stark für Sie eingesetzt, aber Das b\v/erleiht doch nicht im mindesten einen Anspruc\h/ auf eine Art Monopo\l/stellung für Ihre Kunst, De\m/ Kunsthändler geht eben doch\|/in der Regel das Feingefühl ab, dessen\|/er im Verkeh\r/ mit Künstlern g\b/edarf, darin war – bis zu einem gewissen Grade! – Paul Cassirer eine Ausnahme.»
Munchmuseet, MM K 3714.   Brev fra Friedrich Schreiber-Weigand, Kunsthütte zu Chemnitz.
«Von Commeter erhalte ich noch eine „Winterlandschaft” und „Holzhackendes Mädchen”, von Flechtheim das „Bildnis Dörnberger” und zwei andere Gemälde. Ebenso hoffe ich, daß die Rathenaustiftung ihre zwei Bilder herleiht. Ich habe mich an die beiden Kuratoren, den Reichskunstwart und Ministerialdirektor Brecht gewendet. Schief- ler hat leider abgesagt, ich habe jedoch noch einmal beweglich bei ihm vorgesprochen und möchte ungern auf seine Bilder verzichten. Eben- so möchte ich auch noch einmal Heß in Berlin meine Bitte vortragen. Vielleicht wird auch Professor Glaser sich noch bewegen lassen, das eine oder das andere Bild der Ausstellung zu überlassen, zumal wir ihn gebeten haben, die Eröffnungsansprache zu übernehmen. Ohne Ant- wort bin ich von Professor Grisebach in Jena, von Bankier Simon und von Frau Katzenellenbogen. An den Bildern von Professor Grisebach liegt mir sehr viel. Ich habe ihm vorgeschlagen, mit dem Auto nach Jena zu kommen, um ihm durch persönliche Bekanntschaft seinen Entschluß zu erleichtern. Ich bin bisher jedoch ohne Antwort geblieben. Viel- leicht würde ein telegrafischer Wunsch Ihrerseits unsere Bitte wesent- lich fördern, vielleicht wäre es auch bei Dr. Schiefler der Fall.»
Munchmuseet, MM K 3723.   Brev fra Ludwig Wilhelm Gutbier, Galerie Ernst Arnold.
«Lithographien hat nicht nur für mich, sondern auch für Commeter, Neumann etc. das Interesse für Ihre Graphik erhöht.»
Munchmuseet, MM K 3729.   Brev fra Ludwig Wilhelm Gutbier, Galerie Ernst Arnold.
«Der Empfang Ihres überaus freundlichen Schreibens hat mir grosse Freude gemacht. Ich danke Ihnen vielmals dafür. Die Rücksen- dung der Bilder, wie von Ihnen gewünscht, kann Anfang September er- folgen. Wollte Commeter nicht die Kollektion noch über Hamburg haben? Das wäre sehr angenehm, weil ich dann die Bilder franko nach Hamburg schicke und dieselben von Commeter franko nach Oslo gehen. Ich muss Kisten beschaffen, da mir in Berlin keine dafür gegeben wurden. Jedenfalls wird der Transport sehr gut für Sie besorgt und die Bilder werden auf das allerbeste verpackt. Ich bitte Sie also um Ihre Ent- scheidung, ob die Bilder nach Hamburg gehen dürfen.»
Munchmuseet, MM K 3751.   Brev fra Karl Schmidt-Rottluff, Die Brücke.
«eine Einladung der „Br.” ihre Ausstellung moderner Holz schnitte Dezember–Januar mit etwa 6 Blatt Ihrer Hand zu beschicken, habe ich an Herrn Cometer, Hamburg abgehen lassen. Ihre Adresse war sehr schwer aufzufinden. Es würde uns sehr freuen, würden Sie sich an der Aus – stellung beteiligen u. bei Cometer dahin vorstellig werden.»
Munchmuseet, MM K 3943.   Brev fra Edmund Strübing, Stadtische Kunsthalle Mannheim.
«Mit Wehmut habe ich gestern Abschied genommen von Ihren Bildern, die nun allmählich wieder in ihren Kisten verschwinden. Heute habe ich mich daran gems\a/cht, die Graphik zum Versand durch- zusehen. Beim Herausziehen der Blätter, die Sie uns geschenkt haben, habe ich leider feststellen müssen, dass eine der beiden Lithographien, die Sie für das graphische Kabinett bestimmt hatten (das schlafende Mädchen Nr. 223 und Abbildung unseres Kataloges) von Commeter gesandt war. Auch die R\a/dierung für Direktor Dr. Hartlaub und die Lithographie für mich kam von Commeter. Ich muss also leider diese drei Blätter mit der Comme- tersendung zurückgehen lassen. Ich möchte Ihnen nun nicht \die/ Mühe zumuten, uns gerade diese drei Blätter aus Ihren Beständen herauszunehmen, zumal da Sie ja durch die Berliner Ausstellung jetzt wieder entgegen Ihrer Absicht mehr Ausstellungskram zu erledigen haben, als Ihnen lieb ist. Andrerseits möchten wir nicht auf die Blätter verzichten. Ich lege Ihnen deshalb eine Liste aller graphischen Arbeiten bei, die wir aus Ihrem Besitz noch hier haben, damit Sie selbst die Blätter aussuchen, die wir»
Munchmuseet, MM N 688.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Datert 1927–1933 . Se bl. 1r
«Jeg fortæller dette, men det er vel hovedsagen for Dem at få en udstilling istand – Det vilde da bli at henvende sig til samlere eller kunst handlere – Jeg vil først og fremst nævne Commetersche»
Munchmuseet, MM N 688.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Datert 1927–1933 . Se bl. 1v
«Kunsthandlung Hermannstr Hamburg Blomqvists kunsthandel Oslo Der fins osså kunsthandlere i Berlin og München og annetsteds i Tyskland –»
Munchmuseet, MM N 905.   Brev fra Edvard Munch til Karen Bjølstad. Datert 1906 . Se s. 1
«Jeg tror det er ligesågodt at I sender mig 200 Kroner – forat jeg ikke skal blive nødsaget til at standse med mit Arbeide – – I har jo tilstrækkelig Garanti i mit Hus og mine Hundreder Malerier hos Commeter i Hamburg – Om en Måned kommer den bekjendte svenske Mæ{s}cenat Thiel hidned forat hente de to Portrætter han har bestilt –»
Munchmuseet, MM N 2220.   Brevutkast fra Edvard Munch til Curt Glaser. Datert 1930–1933 . Se s. 2
«Ich bin letzter Zeit herunter aber hoffe eine Reise gut machen werde – Bestilt Billede Fiskere 5000 kr Arnold Gutbier hat besetzt ein Colection Grafik – Ar CommeterGutbier wunscht sehr Grafik für Amerika A …  Von Amerika  …  bestellungen machen»
Munchmuseet, MM N 2220.   Brevutkast fra Edvard Munch til Curt Glaser. Datert 1930–1933 . Se s. 3
«FlechtheimCommeter»
Munchmuseet, MM N 2295.   Brevutkast fra Edvard Munch til Albert Kollmann. Datert 1906–1907 . Se s. 2
«Hoffentlich wird Commetische Kunsthandlung { … }bald mehr w …  verkaufen – alz es fur meine Arbeit notig ist –»
Munchmuseet, MM N 2445.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1907 . Se s. 1
«Ich habe die Abrechnung von Commeter erhalten – und werde mich damit begnugend – obwohl berechnet Sachen ist whelche { … }mir nicht gehoren – \Ungefahr 500 Mrks habe ich zu bezahlen/»
Munchmuseet, MM N 2445.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1907 . Se s. 1
«Ich bitte Ihnen denn so freundlich sein die Losung des { … }Contracts zu vollziehen – – Allerdings auf die Bedingung das weitere Verlangen des Commeter zu Ende ist»
Munchmuseet, MM N 2447.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se bl. 1r
«Ich bitte Ihnen jetzt in der Sache Commeter sehr vorsichtich sein – es handelt sich darum vieleicht 10 meiner Gemälden zu retten»
Munchmuseet, MM N 2447.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se bl. 1r
«Er hat mir, nie gesagt ein ganzes Jahr verweigert durch verschie{ … }dene Grund die voll Verzeichnisz meiner Gemalden zu geben – Wie ich Ihnen schon erzahlt habe habe ich schon vor ein Jahr eine Reihe meiner schonsten Handzeichnungen durch Commeter verloren – Nun handelt sich daruber das er auch nicht 10 meiner Gemalde auf dieser Weise wekschaffen kann –»
Munchmuseet, MM N 2447.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se bl. 1v
«– Ich bitte Ihnen denn { … }nur  …  vorlaufig dieses zu thun: Gehen Sie einmal zu Commeter und sprechen Sie sehr viel um meine grosze neue Arbeiten – das ich sehr grosze»
Munchmuseet, MM N 2448.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se bl. 1r
«Ich brauche augenblicklich Geld alz ich keins hat – und musz das Nietzsche bild fertig haben bis der schwedische Besteller in kurzer Zeit hier eintrifft – Bei Commeter gehts alles ganz gut – aber der Herr sitzt sich auf seine Hinterbeine { … }wie ein Pferd – ich kann nichts mit Ihm einrichten – Ich glaube sogar er findet es praktisch fur eventuelle Verkauf dasz ich ohne Geld sitzt –»
Munchmuseet, MM N 2448.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se bl. 1v
«Ich telegrafierte an Commeter: Ich { … }werde auf der Handel eingehen af { … }auf Bedingung contant Bezahlung alz Vorschusz –»
Munchmuseet, MM N 2448.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se bl. 1v
«Commeter telegrafiert zuruck – «{H}Das Bild verkauft das Geld haben Sie Vorschusz schon bekommen» – Hierdurch sehen Sie wie er sich benimmt alz Handler – Allerdings darf ich nicht mit Ihm brechen aber aufpassen musz man –»
Munchmuseet, MM N 2448.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se bl. 1v
«– Ich wollte denn Ihnen erst bitten mir vorlaufig 150 Mrks zu  …  uberlassen bis ich in einige Wochen Geld bekomme – und gleichzeitig (ohne mit einmal mit Commeter dar{ … }uber s{ … }prechen) mich rathen w{ … }ie ich mit Ihm mich verhalten musz –»
Munchmuseet, MM N 2449.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se bl. 1r
«Ich belastige Ihnen so { … }oft mit meiner {S}Angelegenheiten – und ich musz Ihnen nochmals darum bitten mir ein grosze Dienst zu machen – Konnen Sie { … }mich helfen dazu dasz ich von Commetersche Handlung 400 Mrks {v}Vorschusz kriegt –»
Munchmuseet, MM N 2449.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se bl. 1r
«Commetersche Kunshandlung schrieb mir zu – Ein Liebhaber bietet nur 350 Mrks fur ein Bild whelches ein Preis 500 Mrks hat – Ich telegrafiere volgende: Ich { … }bin damit einverstandich wenn ich dasz»
Munchmuseet, MM N 2471.   Brev fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se bl. 1r
«Die Commetersche Marokko-affaire ist auf die Höhe – und es droht mit offen Krieg – Scherz zu Seite – Er ist wirklich unangenehm und es scheint alz ob er mich in eine Falle haben will – Selbstredend wird ein schlaue Kaufmann mich leicht in einen kleinen Contractbruch bringen können – Erstens argert er mich durch viele kleine Sach{ … }en – Er antwortet an Beispiel bei {n}Nahe nie –»
Munchmuseet, MM N 2489.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Ikke datert. Se s. 4
«D{ … }ie Arbeit fur Commeter Gravuren ausserdem hat mir fast ein M{ … }onat gekostet – alz { … }die Sachen liegen in { … }viele Raume zerstreut – und ich habe ganz d …  { … }vergessen wo die Drucke sich befinden – Nun bin ich wieder zu ganz gute Ruhe gekommen und es wird mich freuen Ihre Novelle  …  ganz lesen – {E}Ich wünschte es nicht undisponiert zu lesen –»
Munchmuseet, MM N 2492.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Ikke datert. Se bl. 1r
«Dar{ … }über einmal später näher – Es war Schade alz ich gedacht habe ein grozse Ausstelllung bald bei Commeter au‹f›zuhalten – Es wi{ … }rd { … }jetzt nicht gehen – Aber es hat sei{ … }ne Nütze gethan { … }alz ich mich jetzt beschlossen { … }habe nicht öfter so grozse Ausstellungen umlaufen lassen – Es nimmt meine Zeit –»
Munchmuseet, MM N 2493.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Ikke datert. Se bl. 1r
«Es war doch gut – Ich habe ja lange gedacht es ist Zeit  …  mich { … }mit diese Ausstellungen aufhören – Ich war ja immer sehr gegen diese Ausstellungen – Ich hatte doch zum Schuzs eine grozs gu gute Ausstellung bei Commeter haben – { … }In Hamburg wo ich so viele Auf …  Anhang fruh hatte Es ist jetzt unmoglich»
Munchmuseet, MM N 2496.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Ikke datert. Se bl. 1v
«Nun ja – { … }Keine Rosen ohne Dornen – Ich schreibe vieleicht Ihnen naher daruber – Es ist moglich Schade deswegen das es mich verhindern will die grozse Ausstellung bei Commeter zu arangieren – Es war eine lange geplante Ausstellung – Es ist vielleicht gut alz ich verstehe ich muzs mit diese Ausstellungen»
Munchmuseet, MM N 2514.   Brevutkast fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Ikke datert. Se s. 1
«Denn war es meine Absicht in Hamburg wo ich so früh meine besten Freunde bekommen habe bei Commeter eine grozse Ausstellung zu halten – Es ware auch gegangen wenn man in Kunstverein wie ich dachte nur meine kleine Kolektion ausstellt aber hat aber man {m}Man hat aber fast die ganze Chemnitzeraustellung gebracht und denn Gemälden von Hudtwalcker – { … }Ich werde alzo die Ausstellung in Hamburg jetzt nicht arangieren können – Die in Hamburg ausgestelten Bilder habe ich jetzt bei mir – Es sind einige meiner besten Gemalden»
Munchmuseet, MM N 2562.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Datert 3.9.1906 . Se bl. 1r
« Ich theile Ihnen hierdurch mit dasz ich bereit bin das grosze Herrenportrait No 18 ‹an› Hrrn Ernest Thiel Stockholm fur 2000 Mrks zu verkaufen und zwar auf die Bedingung dasz ich das Geld 1‹7›00 Mrks (2000 Mrks mit Abzug 300 Mrks Procenten) durch Commetersche Kunstsalon mir sofort nach Eintreffen das Kaufsum mir pr Pos zugeschieckt wird –»
Munchmuseet, MM N 2611.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Datert 6.4.1926 . Se s. 3
« Commetersche Kunsthandlung Hamburg und Paul Cassirer Berlin – konnte Ihnen viel hilfen – Ebenso Hrr Kunsthandler Lütz Victoriastr. Berlin Ich habe eben Ihr Brief bekommen»
Munchmuseet, MM N 2671.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Ikke datert. Se bl. 3r
«Denn war es meine Absicht in Hamburg wo ich so früh meine besten Freunde bekommen habe bei Commeter eine grozse Ausstellung zu halten – Es ware auch gegangen wenn man in Kunstverein wie ich dachte nur meine kleine Kolektion ausstellt  …  hat  … man {m}Man hat aber fast die ganze Chemnitzerausstellung gebracht und denn Gemälden von Hudtwalcker – { … }Ich werde alzo die Ausstellung in Hamburg jetzt nicht arangieren können – Die in Hamburg ausgestellten Bilder habe ich jetzt bei mir – Es sind einige meine besten Gemalden»
Munchmuseet, MM N 2702.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Ikke datert. Se bl. 1r
«Meine wunsch war nachste Jahr endlich bei Commeter eine grozse Ausstellung zu halten – Dort ist g schone Saale und die Leute wissen wie es hangen soll – Nun ist es leider verpurret – Ich dachte ja dasz { … }die meine kleine Kolection allein es nicht verhindern wollte aber nun haben Sie auch die mit grozste Muhe von annern zusammen gebrachte Gemalden – und annere in Privatbesitz in Hamburg – Es wurde alzo ein sehr grozse – sehr schlechte – nicht fast nicht annoncierte Ausstellung geworden – { … }Schlechte Kritikker whelche erst am Schlusz der Ausstellung kam – Einfach Fiasco»
Munchmuseet, MM N 2705.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Ikke datert. Se bl. 1r
«Ich hatte gedacht bald eine g{ … }rozse Ausstellung bei Commeter zu arangieren Jetzt ist es zu  …  unmöglich –»
Munchmuseet, MM N 2746.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Ikke datert. Se bl. 1r
«Bitte durch Commetersche Kunsthandlungdas› ein Bildnisz eines des Tochterne des Commercienrath Albert Warburg Warburg zu Ihre Ausstellung bringen lassen – Frau Commercien{ … }rath Warburg hat es l erlaubt bei Ihnen auszustellen –»
Munchmuseet, MM N 2782.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Ikke datert. Se bl. 1v
«Ich musz jo nur gluck{ … }lich sein uber die grozse Interesse man { … }mich von { … }alle Theile Deutschland wieder zeigt – {Ich}Man hat mich von sehr viele Stadten Einladungen geschieckt – Koln und Commeter sin in Hamburg sind besonders energische – Com ‹{P}F›. Commeter will nie er sagt ein Ausstellung in Ha arangieren  …  in grozsen Stil mit Hilfe Pauli»
Munchmuseet, MM N 2782.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert mann. Ikke datert. Se bl. 1v
«Ich musz jo nur gluck{ … }lich sein uber die grozse Interesse man { … }mich von { … }alle Theile Deutschland wieder zeigt – {Ich}Man hat mich von sehr viele Stadten Einladungen geschieckt – Koln und Commeter sin in Hamburg sind besonders energische – Com ‹{P}F›. Commeter will nie er sagt ein Ausstellung in Ha arangieren  …  in grozsen Stil mit Hilfe Pauli»
Munchmuseet, MM N 3144.   Brev fra Edvard Munch til Albert Kollmann. Datert 2.4.1906 . Se s. 3
«Ich wollte sehr viel fertig bringen konnen – wenn Commeter – und Bruno Cassirer mich ein Bischen Geld abgiebt – aber was auslegen wollen Sie nicht – aber gern was einnehmen – Hoffentlich gehts gut bei Schulte in Berlin –»
Munchmuseet, MM N 3145.   Brev fra Edvard Munch til Albert Kollmann. Datert 21.3.1906 . Se s. 1
«Bei Commeter scheint es gut zu gehen –»
Munchmuseet, MM N 3153.   Brev fra Edvard Munch til Albert Kollmann. Datert 4.4.1905 . Se s. 1
«Ich musz Ihnen erzahlen das { … }wie die Contrakt mit {H}Commetersche Kunst- handlung ist – so dasz { … }Er { … }hat sich d …  verpflichtet haben fur ein gewisze Sum Gemalden zu verkaufen – Alzo was er selbst { … }vermittelt oder verkauft in seiner Geschäft wird von diesen Summe abgerechnet»
Munchmuseet, MM N 3159.   Brev fra Edvard Munch til Albert Kollmann. Datert 2.3.1905 . Se s. 2
«naher besprechen – Ich finde er musz doch ein Bild kaufen – Ich bin vorlaufig ohne Geld. Aber fuhle mich s{ … }ehr arbeitsfahig und kraftig – Ich freue mich darauf bei in Bergedorf zu malen – { … }ebenso fänge ich schon morgen an von Hamburg zu malen – Ich werde heute Visiten machen – Commetersche Kunst- handlung wunscht»
Munchmuseet, MM N 3381.   Brev fra Edvard Munch til Adolf Schinnerer, Münchener Neue Secession. Datert 8.4.1926 . Se s. 2
«{ … }Hrrn Lutz Victoriastrazse Berlin Commetersche Kunsthandlung Hamburg Arnold Dresden Ihnen helfen –»
Munchmuseet, MM N 3398.   Brevutkast fra Edvard Munch til Uidentifisert kvinne. Ikke datert. Se s. 2
«que dire – Il faut cherche{ … }r des marchand de l’art – Peutetre Commeter ‹a› Hamburg – J’ai Mr le ‹Boit› dans belle souvenir et recever madame»
Munchmuseet, MM N 3433.   Brevutkast fra Edvard Munch til Curt Glaser. Datert 1927 . Se s. 2
«– Jetzt kommt Hamburg m Commeter mit Verlangen nach ein grozse Ausstellung Mit Recht ist erwähnt das ich dort me am fruhesten in Deutschland (auch Lubeck) Fre Freunde und Kauferen bekam – ( Nun ist alles schwer zu wissen – Es ist vielleicht am richtigsten»
Munchmuseet, MM N 3434.   Brevutkast fra Edvard Munch til Curt Glaser. Datert 1926–1927 . Se s. 3
«Ich wurde es denn auch einige die vielen Anfragen { … }aus alle Theile Deutschland nach Ausstellung befrieden konnen – Besonderes Koln und Hamburg – Commeter wird in grozsen Stil (mit Hilfe Pauli wie er sagt) was machen – Hamburg whelche neben Lübeck { … }am fruhesten für meine Kunst {i}Interesse und Kauflust gezeigt habe kann ja Recht haben was z …  zu bitten»
Munchmuseet, MM N 3435.   Brevutkast fra Edvard Munch til Curt Glaser. Datert 1926–1927 . Se s. 4
«{ … }Wenn nicht in Berlin werd{en}e { … }ich in Oslo mir die Sache noch uberlegen – Ich musz Ich finde es besser ist eine Berliner Ausstellung besser vorbereiten – – Ich wu{ … }rde denn vieleicht einige der sehr viele Anfragen von ganze Deutschland nach Ausstellungen entge (viele sehr energische) entgegenkommen können – Besonders dringt Köln und Commeter der wird mit Dr. Pauli es ara in grozsen Stil arangieren – (So sagt er jedenfalls) Hamburg whelche Stadt mich neben Lubeck mich aller erstens seine grozse Interesse und auch Kaufelust gezeigt habt – kann jo auch mit Recht was bitten»
Munchmuseet, MM T 2703.   Skissebok av Edvard Munch. Datert 1931–1932 . Se bl. 8r
«Wie fruher gesagt finde ich es nicht fair in Deutschland mi meine Grafik weiter zu verkaufen – Ich habe ja an Commeter pr Kontant der Paar letzte Jahre grafik verkaufen – und in diese schlechte Zeiten Ihm Gelegenheit gegen geben was zu verkaufen –»
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, PN 340.   Brev fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1903 . Se s. 1
«Besten Dank für die Einladung \zur Ausstellung/ – Der Commeter’schen Kunsthandlung hat mir gebeten meine sammtliche Sachen auszustellen  …  Ich wollte Ihnen fragen ob es mit die Ausstellung in Kunsthalle sich vereinigen laszt – Das Hotel in Paris ist»
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, PN 376.   Brev fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 19.12.1905 . Se s. 3
«Es ist merkwurdig wie Commeter mein Ausstellung immer ausschiebt – es sollte in Januar sein»
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, PN 385.   Brev fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se s. 2
«Darf ich Ihnen um noch ein Dienst bitten – ‹das› Ich verstehe jetzt Commetersche Kunsthandlung nicht ‹ick› ich kriege keine Fotografien meine Gemalden – und ich»
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, PN 386.   Brev fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 19.2.1906 . Se s. 1
«Commeter wird ein Marokkoconflict {‹n›}\a/rangieren und hat mir Ultimatum geschieckt – Er will nicht ausstellen wenn er nicht nach Belieben meine zahlreichen Gemalde mit neue Rahmen ausstattet – Es ist klar das ich keine grosze Ausgaben haben durfen – Ich bin willig ein Bischen dafür zu {g}\a/usgeben – \Das/ Nietzsche portrait und die Elgersburgerbilder machen»
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, PN 387.   Brev fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 24.2.1906 . Se s. 1
«Die Commetersche Kunstsalon will gern auch meine Gemälden fernisieren – bald verlangt er wohl auch dasz die Gemälden von irgend jemand uber- gemalt werden sollen – Einige konnen wohl verniessiret werden aber nur diejenige whelche ich bezeichne – ‹ebenso›»
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, PN 388.   Brev fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se s. 1
«Ich habe die Commetersche Kunstsalon diesmal seine Wille dürchsetsen \gellass/en und auf die Bedingungen whelche in sein Brief aufgesetzt {ist}\sind/ \eingegangen/ – Ich bitte Ihnen doch nachzusehen dasz die Gemälde nicht verniss Kommentariert werden – Commetersche Kunstsalon zeigt schon Zähne und höflich ist er nicht – Doch glaube ich es besser ist jetzt gute Mienen an schlechte Spiel zu geben – alz ich doch meine Gesundheit wegen Ruhe haben musz – F …  Der Sache wegen ist es auch besser»
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, PN 389.   Brev fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se s. 1
« Ich musz Ihnen doch erzahlen dasz in meiner Eile habe ich das heute Abend an Ihnen geschieckten Brief schon in Briefkasten mit Adresse Commetersche Kunstsalon gelegt – Rechtzeitig habe ich doch das Brief wiedergebracht und die richtige Adresse aufgeschrieben – Es war ganz lustig gewesen –»
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, PN 391.   Brev fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 10.3.1906 . Se s. 1
«Die Commetersche Kunstsalon ist wirklich unangenehm – und ich musz Ihnen bitten mich {‹ein›}\da/mit zu helfen dasz er zu Vernunft kommt»
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, PN 399.   Brev fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1.5.1906 . Se s. 2
«In den Contrakt steht volgend: „{‹I›}\V/on Verkaufen innerhalb Deutschland & Oesterreichs whelche Hrr Munch direkt abschlieszt vergutet er der Commeterschen Kunsthandlung 15 % – sei es dasz es sich um fertigen Bilder oder oder um Bestellungen handelt –”»
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, PN 419.   Brev fra Edvard Munch til Gustav Schiefler. Datert 1906 . Se s. 1
« Ich bin nur hier fur einige Zeit – vielleicht mache ein klein Reise { … }\fur/ ein Tag zu Offnung des Gespenster – Die Stadt schadet mit aber noch immer sehr – Ich habe gesucht nach Ihr Fragenbogen – Es ist unmoglich zu finden – Vielleicht ist es auf mein Reise wekgekommen – Oder ist mein Brief wek- gekommen? – Commeter macht mich immer neue Unangenehmkeiten – Ich musz zu ein Rechtsanwalt gehen – konnen Sie mir eventuel ein guter Mann in Hamburg whelch nicht  … »
, .    av Edvard Munch.
«Ich habe von Hr. Commert\te/rsche Kunsthandlung Mitheilung bekommen das er möchte \in München/ ein groszen Ausstellung habe – Es\K/onnten Sie nicht Ihm bitten noch einige Gemalden – lassen uns sagen 7 oder 10 s\10 senden –/ kleinen Gemalde zuschiecke – Es sind kleine Ramen auf den Gemalden so es nicht vil kostet –»